Katholische Pfarrei
St.Georg

St. Georg feiert Nachprimiz beim Pfarrfest


Glaube braucht Fantasie
Die Pfarrei St. Georg hat sich zum Brutnest für Priesteramts-Praktikanten entwickelt, die unter den Fittichen von Dekan Markus Brunner ihre ersten Flugversuche in der Seelsorge unternehmen. Um nach einem Jahr für den anspruchsvollen Dienst als Seelsorger und Priester bereit zu sein.



Thomas Meier wirkte als Praktikant und Diakon im vergangenen Jahr im Seelsorgeteam der Pfarrei St. Georg mit und kam durch seine laut Brunner aufgeschlossene und ansprechende Art bestens bei den Georgianern an. Nun kehrte er in seine Praktikumspfarrei zurück, um seine Nachprimiz zu feiern. Die musikalische Umrahmung übernahm der Kirchenchor der Pfarrei. Dekan Markus Brunner freute sich sichtlich, seinen ehemaligen Praktikanten als Neupriester begrüßen zu können. Von Freude und Begeisterung war dann auch der Gottesdienst in der geschmückten Georgskirche geprägt, in der eine Delegation des Frauenbunds einen Blumenteppich vor den Altar gelegt hatte. Auch die Fahnenabordnungen der Vereine und Organisationen ließen es sich nicht nehmen, zur Festmesse in das Kirchenschiff mit einzuziehen, erstmals darunter auch die in St. Georg beheimateten Bergknappen.

"Durch die herzliche Aufnahme im Seelsorgeteam und in der Pfarrfamilie ist St. Georg in dem Praktikumsjahr ein Stück Heimat für mich geworden, in die ich immer wieder gerne zurückkehre", betonte Meier eingangs der Festmesse. In seiner Predigt widmete er sich dem Gleichnis vom Sämann aus dem Evangelium. Es sei wichtig, die Gleichnisse und Geschichten aus dem Evangelium in seinem eignen Leben fruchtbar zu machen, was sicherlich eine Portion Fantasie erfordere. Meier schilderte dann seine Interpretation als Priester und Seelsorger vom Gleichnis des Sämann. Die Zusage Jesu, dass ein Teil der ausgesäten Saat auf fruchtbaren Boden falle und dort zigfach Frucht bringe, stimmte den Neupriester hoffnungsfroh. "Dort, wo Menschen verzeihen, sich gegenseitig annehmen und bedingungslose Liebe schenken können, ist die göttliche Saat auf guten Boden gefallen."

Am Ende spendete der ehemalige Praktikant den Gläubigen im voll besetzten Kirchenschiff den Primizsegen. Barbara Ritz vom Pfarrgemeinderat gratulierte Thomas Meier im Namen aller pfarrlichen Verbände und Gruppierungen zur Priesterweihe. Viele Gläubige nutzten die Gelegenheit mit dem Neupriester ins Gespräch zu kommen.

Text und Bilder: Adele Schütz


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