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Katholische Pfarrei
St.Georg

Dach der Kirche von St. Barbara in Luitpoldhöhe wird saniert

 
Die Einschusslöcher aus dem Zweiten Weltkrieg sind durch die geflickten Stellen an der Turmverkleidung von St. Barbara noch sichtbar.
 
Relativ jung ist die Pfarrei in Luitpoldhöhe mit ihrer denkmalgeschützte Pfarrkirche St. Barbara, die 1933 eingeweiht wurde. Sie ist eingegliedert in die Pfarreiengemeinschaft St. Georg Amberg. Aufgrund der erheblichen Schäden im Bereich der Dachhaut, im Dachraum und der Fassade sieht diese nun dringenden Handlungsbedarf für eine Generalsanierung der Pfarrkirche. Sie wird mit rund 364 000 Euro zu Buche schlagen. Bauherr ist Dekan Markus Brunner von der Pfarrei St. Georg.

Die kleine Pfarrkirche wurde stets in Schuss gehalten: Im Jahr 1997 wurden Renovierungen im Innen- und Außenbereich gemacht. 1998 erhielt die Barbarakirche eine neue Orgel. Im Jahr 2002 wurden der Altarraum umgestaltet und ein Volksaltar errichtet. Im Zuge dieser Maßnahme wurde auch der Kirchenraum neu getüncht.

Nun hat St. Barbara einen Dachschaden. Aus diesem Grund sind Maßnahmen im Bereich des Daches notwendig und gleichzeitig soll die schadhafte Fassade am Kirchenschiff und Turm von St. Barbara saniert werden. Der beauftragte Architekt Heinrich Schwirzer erklärte bei einem Ortstermin dazu: „Das Dach selbst ist undicht und der Dachstuhl in wesentlichen Teilen nicht ausreichend tragfähig. Die heute zu beklagenden Missstände sind zum Teil Folge einer bereits bauzeitlich bedingten, zu schwach dimensionierten Konstruktion des Dachstuhls mit deutlicher Verformungen des Daches. Auch die gewählte Dacheindeckung ohne Unterdach mit Biberschwanzziegeln ist als grenzwertig einzuordnen.“

  

Ziel der Sanierung sei es nun, diese Mängel und Schäden zu beheben und eine dauerhafte Tragfähigkeit und Dichtheit herzustellen. Der Dachstuhl soll zimmermannsmäßig saniert und entsprechend der statischen Anforderungen verstärkt werden. Da ein nicht unwesentlicher Teil der Kosten durch die Gerüststellung ausgelöst wird, habe die Kirchenverwaltung zudem beschlossen, auch gleich die deutlich vorhandenen Fassadenschäden mit zu beheben. Für die Kirchenfenster seien Vorsatzfenster zur besseren Wärmedämmung und als Schutz der Buntglasfenster vorgesehen, erklärte der Architekt.

„Die Kirchenverwaltung erwägt zudem Konzepte für eine Erneuerung der Kirchenheizung zur Energieeinsparung zu prüfen. Diese Maßnahmen sind in der vorliegenden Kostenberechnung bisher allerdings noch nicht berücksichtigt“, ließ Architekt Schwirzer wissen. Die Nutzung von Kirche und Friedhof werde während der Arbeiten aufrechterhalten.

 
 Bericht und Foto: Adele Schütz