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Katholische Pfarrei
St.Georg

Konzert zugunsten der Georgsorgel


ads ogelkonzertAmberg. (ads) Anspruchvoll wie festlich waren die Werke von Johann Sebastian Bach, Henry Purcell, Joseph Haydn, Jean Langlais und Flor Peeters wie Camille Saint-Saens, die Michael Wurm an der Orgel, Franz Badura an der Trompete und Johanna Dobmeier Gesang bei dem Benefizkonzert in der Georgskirche zugunsten der Orgel zu Gehör brachten und dabei eine ausgezeichnete musikalische Leistung zeigten. Peter Donhauser vom Förderverein „Georgsorgel“ freute sich über den regen Zuspruch des Konzerts zugunsten der Georgsorgel. Er erklärte, dass sowohl fachkundige Kirchenmusiker als auch Gutachter zu dem Ergebnis gekommen seien, dass ein Neubau der Georgsorgel sinnvoller sei als ein jährliches, auf Dauer recht kostenintensives Reparieren schon immer bestehenden Probleme. Die Musiker würden mit ihrem Benefizkonzert einen kleinen Beitrag zur neuen Orgel leisten und hätten ein anspruchsvolles wie abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, garantierte Donhauser.

Mit der festlich barocken Suite in D-Dur von Georg Friedrich Händel stimmten Michael Wurm an der Orgel und Franz Badura an der Trompete die Konzertgäste auf den folgenden Hörgenuss ein. Eine saubere Intonation zeigten die beiden Musiker wie bei allen anderen Werken auch bei der Sonate in D-Dur des bedeutendste englischen Komponisten Henry Purcell. Musikalische Glanzleistungen waren sicherlich die Trompeten-Soli von Franz Badura wie beispielsweise das Stück „Trumpet Volontary in D-Dur“ von John Stanley. Virtuos interpretierte Johanna Dobmeier die Bach Arien „Hort ihr Augen auf zu weinen“ und „Mein gläubiges Herz“. Zum herrlichen Hörgenuss wurde auch das Kyrie und Gloria aus „Missa in simplicitate“ des experimentierfreudigsten Komponisten und Organisten Frankreichs Jean Langlais, das eher mystisch anmutete. Mit dem Pfingsthymnus „Veni Creator Spiritus“ von Flor Peeters, der mit einem ruhig fließenden Choral beginnt und sich dynamisch vom Tempo her steigert, um dann zum Abschluss in eine Toccata zu gipfeln, sorgten die Musiker für ein Klangerlebnis vom Feinsten. Als deutsches Pendant gilt das Lied „Komm Heiliger Geist, der Leben schafft“ aus dem Gotteslob, das die Musiker zum Abschluss des Konzerts an- und in das die Konzertgäste einstimmten. Mit Bravour hat Kantor Michael Wurm die Herausforderung gemeistert, trotz der zähen Traktur der Orgel und der Störungen und Hänger im herrlichen Kirchenraum den Eindruck lockerer und flüssiger Orgelmusik entstehen zu lassen.