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Katholische Pfarrei
St.Georg

Firmung 2013


Firmung2013 aAmberg. (ads) 69 junge Christen aus der Pfarrei St. Georg empfingen in der Georgskirche von Domprobst Prälat Dr. Wilhelm Gegenfurtner das Sakrament der Firmung als Siegel, das die Mitgliedschaft der Firmjugendlichen in der Kirche vollkommen macht. Dekan Pfarrer Markus Brunner übernahm die Begrüßung beim Festgottesdienst und drückte seine Freude über das Kommen von Domprobst Prälat Dr. Wilhelm Gegenfurtner als Firmspender aus, der nach seinen Aussagen seit Jahrzehnten an der Spitze der Diözese stehe. Er dankte Kaplan Christian Kalis und der Gemeindereferentin Franziska Hausner für die Vorbereitung der jungen Christen auf das Sakrament der Firmung im Firmunterricht und durch pfarrliche Aktivitäten. „Wenn der Vogel in der Luft und der Fisch im Wasser in ihren Elementen sind, so ist es der Mensch, wenn er jemanden gern hat“, machte Prälat Dr. Wilhelm Gegenfurtner eingangs seiner Predigt bewusst. Er betonte, dass das Gernhaben aber auch einer bestimmten Pflege bedürfe, wozu es drei Eigenschaften bedürfe. Der Geistliche verwies dabei auf den Paulusbrief an die Epheser, der diese aufgerufen habe, demütig, friedfertig und geduldig zu sein. Er erklärte, dass Demut Mut zum Dienen heiße und bedeute, einem anderen zu gönnen, besser zu sein als man selbst. Auch die Friedfertigkeit sei laut Wilhelm Gegenfurtner eine hoch aktuelle Eigenschaft und erinnere daran, wie gut es tue nach einem Streit zur Versöhnung die Hand zu reichen. Der Prälat gab bei der Geduld als dritter Eigenschaft zu, dass diese mitunter schwierig zu leben sei.

 Er wies darauf hin, dass uns Gott den Heiligen Geist als Unterstützung zur Seite gestellt hätte, um als Menschen dem Christsein gerecht zu werden. „Der Heilige Geist ist zwar nicht sichtbar, aber dafür spüren wir ihn als Kraft“, betonte Dr. Wilhelm Gegenfurtner. Er verwies aber auch auf die Rolle der Paten, die dem Firmling als Vorbild die nötige Hilfe geben würden, damit dieser ein guter Christ sei. Abschließend legte er den Firmlingen den Besuch des sonntäglichen Gottesdienstes an das Herz, in denen die Gemeinschaft der Christen zum Tragen komme. Dies verdeutlichte er am Vergleich mit einer Fußballmannschaft: Jeder einzelne Spieler sei wichtig, doch letztendlich gewinne die gesamte Mannschaft. „Jeder ist vor Gott wichtig, aber nur als Gemeinschaft der Kirche können wir überzeugen, denn nur hier wird der Glaube sichtbar“, machte der Geistliche bewusst. Nach der Tauferneuerung und dem Glaubensbekenntnis spendete Wilhelm Gegenfurtner den 69 jungen Christen die Firmung. Die musikalische Gestaltung der Festmesse übernahm der Familienchor unter der Leitung von Michael Wurm. Mit der Dankandacht gegen Abend fand das Firmfest seinen gebührenden Ausklang.