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Katholische Pfarrei
St.Georg

Alter Pfarrhof saniert



180 000-Euro-Investition abgeschlossen
"Es reißt nicht ab mit den Baumaßnahmen in der Pfarrei. Ständig muss etwas geplant, gebaut oder renoviert werden, und das seit 14 Jahren." So fasst Dekan Markus Brunner einen Aspekt seiner bisherigen Zeit als Pfarrer von St. Georg zusammen. Mit dem Tod des Ruhestandsseelsorgers Hans Roidl im August 2016, der zuletzt den Pfarrhof St. Sebastian bewohnte, kam die Instandsetzung dieser Immobilie auf St. Georg zu. Die Anfang Oktober 2017 in Angriff genommen Arbeiten wurden nun abgeschlossen.

"Die Sanierung hatte für uns absolute Priorität, da wir das Pfarrhaus so bald wie möglich belegen möchten", betonte Brunner. Der Preis dafür: Die an sich vorgesehene Erneuerung des Pfarrgartens musste zurückstehen. Erst im Herbst 2018 oder im darauf folgenden Frühjahr soll sie in Angriff genommen werden. Die für die Pfarrhaus anfallenden Kosten von 180 000 Euro müssten ausschließlich von der Kirchenstiftung St. Georg geschultert werden, sagte Brunner. Mit den zu erwartenden Mieteinnahmen sollen sich diese Ausgaben langfristig amortisieren, so die Kalkulation laut Brunner. Denn das Pfarrhaus in St. Sebastian sei bisher fast durchgängig von Ruhestandsgeistlichen bewohnt worden. Diese Priorität gelte weiterhin. Sollte sich allerdings kein entsprechender Interessent finden, werde das Haus mit einem großen Garten auch Privatpersonen oder Familien vermietet.

Von Grund auf saniert
Der Pfarrhof St. Sebastian wurde 1956 gebaut. Seither habe es nur kleinere, notwendige Renovierungen gegeben, blickte der Planer der Sanierung zurück. Die jetzige Instandsetzung der Immobilie sei unumgänglich geworden, weil das Haus seit dem Tod des Ruhestandsgeistlichen Hans Roidl leerstand. "Ein sensibler Umgang mit der Bausubstanz war bei diesem Bauprojekt oberstes Gebot", betonte Architekt Georg Roggenhofer. Die Renovierung habe Ausbesserungsarbeiten am Dach sowie komplett neuen Außen- und Innenanstrich umfasst. Die Fenster seien ebenso wie die Heizung und Elektroinstallation erneuert worden. Das gelte gleichermaßen für die Bäder und die Raumeinteilung im gesamten Haus. Sie hätten heutigen Ansprüchen nicht mehr genügt.

So sind laut Georg Roggenhofer "zwei großzügige, separate Wohneinheiten entstanden". Die gesamte Wohnfläche umfasse 190 Quadratmeter auf zwei Etagen, 150 Quadratmeter Nutzfläche und 1000 Quadratmeter Garten mitten in der Stadt. Die Lage des Pfarrhofs gelte zudem als eine der besten in Amberg. Dieser Tage wurde die Sanierung abgeschlossen. Interessenten können sich im Pfarrbüro St. Georg (09621/4 93 50) melden.

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Bild und Text: Adele Schütz