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Katholische Pfarrei
St.Georg

Patroziniumsfest in Maria Schnee


Maria Schnee 2019


Ein Wohlfühl-Fest des Glaubens

Wenn St. Georg das Patrozinium der Mariä-Schnee-Kapelle in Atzlricht feiert, dann setzt das nicht nur den Schlusspunkt unter die Sommerfeste der Pfarrei, dann sind auch Sommerferien. Angenehmer könnten sie kaum beginnen. Das Patrozinium rund um die Atzlrichter Kapelle Mariä Schnee ist bei den Ambergern weit über die zuständige Stadtpfarrei St. Georg hinaus aufgrund des idyllischen Ambientes äußerst beliebt.
Mit einem Abendlob mit Gebeten, stimmungsvollen Liedern aus Taizé und einer gemütlichen Sitzweil an der Kapelle im idyllischen Ambiente der Kapelle Mariä nahm die Patroziniumsfeier in Atzlricht ihren Anfang.
Ein Festgottesdienst mit Fahrzeugsegnung und anschließendem weltlichen Festbetrieb rundeten am Sonntag das bei vielen Ambergern beliebte Patrozinium ab.

Ideales Wetter mit angenehmen Temperaturen herrschten am Sonntag und schufen die besten Voraussetzungen für den Besuch des alleinstehenden Kirchleins Mariä Schnee. Auch heuer hatte sich wieder eine große Schar von Gläubigen nicht nur aus der Pfarrei St. Georg, sondern aus ganz Amberg und Umgebung zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto aufgemacht, um dort den Festgottesdienst unter freiem Himmel mitzufeiern. Abschließend gab es einen Segen für den fahrbaren Untersatz und gemütliche Geselligkeit.
Die Festmesse wurde nach gutem Brauch von der Musikkapelle Ursensollen unter der Leitung von Stefan Neger eingeläutet, sie bot die bekannte Haydn-Messe dar. "Wie geht es dir?" - an dieser oft gestellten Frage, die viele Menschen zum Jammern veranlasse, machte Dekan Markus Brunner seine ermutigende und aufrüttelnde Predigt auf. Die Kirche, betonte er, befinde sich in einer Situation, die wahrlich genügen Grund zum jammern gebe. Da bringe jedoch auch sie und keinen anderen weiter. "Wir Priester und Seelsorger als Nachfolger Christi in besonderer Weise, aber auch alle Gläubigen sind in dieser Situation mehr denn je gefordert, Kirche neu und zukunftsfähig zu gestalten." Und weiter: "Unsere Kirche erlebt derzeit einen Abschwung und wir müssen schmerzhaft erkennen, dass die bisherigen Formen nicht mehr zukunftsfähig sind. Dieser Realität müssen wir uns als Kirche stellen." Brunner ist mit Blick auf die historische Entwicklung aber auch sicher, "jeder Wende in der Kirche ist ein neues geistliches Leben gefolgt". Gewährleisten könne das nur, die Bereitschaft zu einem Dialog zwischen den Gremien der Pfarrei und allen Gläubigen, um sich gemeinsam der Realität zu stellen.Patroziniumsfest in Maria Schnee


Bild und Bericht: Adele Schütz