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Katholische Pfarrei
St.Georg

Pfarrbrief Nr. 18


Bergfestwoche 2014, Zinnaktion geht weiter, Neupriester Dr. Thomas Hösl feiert Primiz, Goldenes Priesterjubiläum von Pfarrer Strempel, Wir verabschieden uns von Franziska Hausner, Wie geht’s denn mit St. Katharina weiter?, Wir bekommen Zuwachs

Bergfestwoche 2014

Wir laden nochmal zur Mitfeier des Bergfestes ein, besonders zur Abendandacht mit Erteilung des Primizsegens von Neu­priester Dr. Thomas Hösl am Montag, den 30. Juni, um 19.30 Uhr. Zum Abschluss der Bergfestwoche am Sonntag, den 6. Juli, um 19.00 Uhr kommt Bischof Rudolf! Wir, d. h. die Pfarrei St. Georg, übernehmen die Gestaltung. Wie üblich entfällt an je­nem Sonntag die Abendmesse im Kongregationssaal.

Zinnaktion geht weiter

Die Vorstandschaft des Fördervereins Georgsorgel e. V. erinnert daran, dass nach wie vor Zinn im Pfarrbüro zu den üblichen Öffnungszeiten abgegeben werden kann. Die Aktion ist gut angelaufen. Mittlerweile haben Viele ihr überflüssiges Zinngeschirr dem guten Zweck zugeführt, mit dem Ertrag das Orgelprojekt zu unterstützen.

Übrigens nehmen wir gern neue Mitglieder in den Förderverein auf. Der moderate Mitgliedsbeitrag von 24 € für Einzelpersonen und 45 € für Familien pro Jahr ist ein ak­zeptabler Solidarbeitrag. Es wäre schön, wenn sich der eine oder die andere zum Bei­tritt entschließen könnte. Die Vorstandschaft des Fördervereins wäre sehr dankbar dafür!

Neupriester Dr. Thomas Hösl feiert Primiz

Nachdem er am Samstag das Sakrament der Weihe empfangen hat, feiert Neupriester Dr. Thomas Hösl am Sonntag, den 6. Juli, die erste Heilige Messe, die Primiz, in seiner Heimatpfarrei Nabburg. Das ist ein ganz großes und bedeutendes Fest für alle, die den Wert des priesterlichen Dienstamtes erkennen und schätzen. Stellvertretend für die gesamte Praktikumspfarrei hat der Neupriester repräsentativ einige Pfarrangehörige persönlich eingeladen. Das bedeutet jedoch nicht, dass alle anderen ausgeschlossen wären. Zur Mitfeier der Festmesse in der Stadtpfarrkirche St. Johann ist jeder herzlich willkommen. Wer nicht kommen kann oder möchte, begegnet dem Primizianten auf jeden Fall am Montag zur Abendandacht auf dem Berg oder bei der Nachprimiz am 13. Juli.

Wir sollten in diesen Tagen und Wochen immer wieder für ihn beten, dass er ein guter Priester wird und die Gnade und den Segen Gottes bestärkend erfahren darf.

Wir als Praktikumspfarrei gratulieren unserem Neupriester auf das Herzlichste zu sei­nem bewundernswerten Entschluss, in unserer glaubensschweren Zeit als Priester Jesu Christi den Menschen die Frohe Botschaft zu künden.

Goldenes Priesterjubiläum von Pfarrer Strempel

Vor 50 Jahren wurde BGR Erwin Strempel zum Priester geweiht. Seine Ruhestandspfar­rei möchte dieses Jubiläum mit ihm am Sonntag, den 20. Juli, im Rahmen der Messfeier um 9.00 Uhr festlich begehen. Schon mal vormerken.

Wir verabschieden uns von Franziska Hausner

Die Verabschiedung von Gemeindereferentin Hausner wird am Samstag, den 26. Juli, im Rahmen des Vorabendgottesdienstes um 18.00 Uhr und des sich anschließenden Stehempfangs im Pfarrsaal sein. Bereits jetzt herzliche Einladung dazu!

Wie geht’s denn mit St. Katharina weiter?

Viele Pfarrangehörige, ja Leute aus dem gesamten Stadtgebiet fragen sich, wann es mit der Renovierung unserer Friedhofskirche losgeht. Darauf kann man eine kurze Antwort geben: So bald nicht. Woran liegt es?

Das liegt zum einen und hauptsächlich am lieben Geld. Wir haben in den letzten Jah­ren sehr viel investiert. Die zahlreichen Sanierungsmaßnahmen haben unser finanziel­les Polster dünn werden lassen: Gesamtrenovierung des Pfarrzentrums und von St. Sebastian sowie der Kindertagesstätte St. Georg, Erneuerung der Wohnung im Wohn­haus Eglseer Straße und im Pfarrzentrum (Mesnerwohnung). Weitere Unternehmun­gen sind hinzugekommen: Einbau der Kinderkrippe im Kindergarten Christkönig, Er­neuerung der dortigen Heizanlage, Unterhaltarbeiten in den Kindertagesstätten usw.

Wegen der enormen Ausgaben für die erwähnten Aktionen ist der zu erwartende Ei­genanteil zur Finanzierung der Sanierung von St. Katharina nach momentanem Stand noch nicht gewährleistet. Wir müssen erst wieder Geld auftanken, um weiterfahren zu können. Die Kirchenverwaltung hat daher beschlossen, dass wie im vergangenen Jahr das diesjährige Kirchgeld für die Friedhofskirche verwendet werden soll. Das fehlende Geld ist also der eine Grund, warum noch nichts geschehen konnte.

Der zweite Grund für den Stillstand liegt im Ablauf der Maßnahme an sich. Da die Di­özese nur ein Projekt pro Jahr genehmigt und fördert, wäre der Sanierungsbeginn vor 2014 ohnehin nicht möglich gewesen. Hatten wir doch in den beiden vorangegange­nen Jahren die Planung und Ausführung der Generalsanierung der Kin­dertagesstätte am Lohweg zu meistern gehabt. Also konnten wir erst dieses Jahr be­ginnen, uns mit St. Katharina zu beschäftigen. Da sind wir aber nicht allein. Als Zu­schussgeber redet neben der Diözese Regensburg das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege mit. Das wäre an sich kein Problem.

Viel mehr Sorgen bereit der Kirchenverwaltung, dass die veranschlagten Kosten für den ersten Bauabschnitt - die Außensanierung (Dach und Fundament) - derart hoch sind, dass wir nun weitere Geldquellen erschließen müssen. Das braucht nun wieder­um Zeit. Erst wenn geklärt ist, von wem weiteres Geld kommt, können wir die Planung der gesamten Maßnahme, also auch den zweiten Bauabschnitt – die Innensanierung - ins Visier nehmen.

Kurzum, wir müssen einerseits noch sehr, sehr viel Geld akquirieren, andererseits müssen wir warten, ob und vor allem wann überhaupt die weiteren Zuschussgeber, bei denen zwischenzeitlich angeklopft wird, ihre Gelder locker machen können. Tatsa­che ist, dass mit der Renovierung heuer definitiv nicht mehr begonnen werden kann. Ja es ist sogar unsicher, ob der Sanierungsbeginn überhaupt im nächsten Jahr und nicht vielmehr im Jahr 2016 liegen wird.

Liebe Pfarrangehörige, wie gern würden wir Ihnen bessere Nachrichten bringen! Liegt die Katharinenkirche uns doch allen am Herz. Wir brauchen noch viel Geduld. Es gilt halt auch hier das bekannte Sprichwort: Ohne Moos nix los.

Wir bekommen Zuwachs

Die Pfarrei St. Georg war zu allen Zeiten mit Geistlichen gut gesegnet. Neben dem Stadtpfarrer, dem Kaplan und Ständigen Diakon hat es immer auch Ruhestandspries­ter an der Stadtpfarrkirche, in St. Sebastian und St. Katharina gegeben. Das hat sich im Lauf der Zeit gravierend geändert. Nach dem altersbedingten Rückzug von Pfarrer Strempel und Diakon Fütterer hält neben den beiden verbliebenen aktiven Priestern noch Prälat Roidl die Stellung in St. Sebastian und im Wallmenichhaus; Pfarrer Scherr hält regelmäßig Messen im Hl.-Geist-Stift. Wir sind ihm und Prälat Roidl für ihre treue Mitarbeit sehr dankbar. Vor allem unser ehemaliger Stadtpfarrer nimmt seinem Nach­folger und dem Kaplan viel Arbeit ab und entlastet sie dadurch spürbar.

Dennoch reicht der verbliebene Personalstand nicht mehr aus, um die gestiegenen Anforderungen zu bewältigen. Warum? In den letzten Jahren haben wir durchgängig Neupriester als Kapläne bekommen, die in den ersten drei Jahren sehr häufig zu Fort­bildungsveranstaltungen außer Haus und somit anderweitig gebunden sind. Persön­lich habe ich durch mein Amt als Dekan des Dekanats Amberg-Ensdorf einen merkli­chen Zuwachs an Aufgaben zu bewältigen. Und dann kommt noch hinzu, dass die nicht enden wollenden administrativen Tätigkeiten viel Zeit und Kraft binden, nicht zu­letzt durch die Planung und Durchführung von Renovierungsmaßnahmen, die seit meinem Dasein permanent zu schultern sind. Letztendlich ziehen die regelmäßigen Stellenwechsel der Kapläne und pastoralen Mitarbeiter/innen stets eine längere Phase der Einarbeitung und Begleitung nach sich, was wiederum Ressourcen bindet.

Und schließlich darf nicht unerwähnt bleiben, dass der Wegfall von Geistlichem Rat Strempel und Diakon Fütterer eine erkennbare Lücke hinterlässt. Bereits seit Jahren habe ich mehrfach potentielle Ruhestandspriester eingeladen, ihren Lebensabend in St. Georg zu verbringen. Ohne Erfolg.

Allgemein ist festzustellen, dass es erkennbar wenige Priester nach Amberg in den Ru­hestand zieht. Ebenfalls blieben meine Bemühungen um einen Ständigen Diakon aus den Reihen der Pfarrangehörigen erfolglos.

So war klar, dass gehandelt werden musste. Der Kaplan und ich können – trotz der löblichen Mithilfe von Prälat Roidl, Pfarrer Scherr und der pastoralen Mitarbeiterin – auf Dauer die Fülle an Aufgaben nicht mehr bewältigen. Das würde früher oder später zu Lasten unserer Gesundheit gehen. Um eine angemessene Lösung zu finden, habe ich mich an den Personalreferenten der Diözese, Domkapitular Dr. Frühmorgen, ge­wandt. Ich bat ihn um die Zuweisung eines Pfarrvikars. Prälat Frühmorgen hat meiner Bitte entsprochen!

Zum 1. September diesen Jahres wird Abhilash Tom bei uns tätig sein. Er ist 36 Jahre alt, stammt aus dem Bundesstaat Kerala in Indien, hat u. a. in Rom studiert, ist derzeit noch Direktor des Bibelapostolats in seiner Heimatdiözese und Bischofssekretär. Mehrmals hatte er in Deutschland die Urlaubsvertretung übernommen und möchte aus dieser Erfahrung heraus nun für einen längeren Zeitraum seine pastorale Tätigkeit bei uns wieder aufgreifen.

Eine Wohnung für Pfarrvikar Abhilash Tom (beachte: Vorname ist Abhilash, Nachname ist Tom!) im Katharinenviertel haben wir schon. Seine Mitarbeit wird sich über die Fei­er der unterschiedlichen Gottesdienstformen bis zum Einsatz in den verschiedenen Aufgabenfeldern der Seelsorge erstrecken – in St. Georg, aber auch in Luitpoldhöhe.

Wir werden uns fragen: Was ist denn eigentlich ein Pfarrvikar? Wie unterscheidet er sich von einem Kaplan? Einfach ausgedrückt: Ein Pfarrvikar ist jemand, der den Orts­pfarrer bei seinen Aufgaben unterstützt. Das kann ein Kaplan sein oder – wie in unse­rem Fall – ein Priester, der in besonderen Situationen in eine Pfarrei gesandt wird, ohne dass dies die Schaffung einer neuen, festen Personalstelle bewirkt, wie das bei der Kaplanstelle der Fall ist.

Wir danken Domkapitular Dr. Frühmorgen, dass er so schnell und unkompliziert unse­rer Bitte um personelle Unterstützung entsprochen hat. So bleiben der Umfang und die Qualität der Seelsorge bei uns gewährleistet. Meine Bitte an Sie, liebe Pfarrange­hörige, liegt nun darin, dass wir mit dem Neuen (gemeint ist die Situation und der neue Mitarbeiter gleichermaßen) so umgehen, wie es sich für Christen gehört.

„Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“, sagt Jesus im Matthäusevangelium (vgl. Mt 25, 3). Wenn wir also unseren künftigen Pfarrvikar Abhilash Tom gut aufneh­men, nehmen wir Christus selbst auf. Die Erfahrung lehrt, dass Sie dieses Gebot ernst nehmen. Diese Gesinnung stimmt zutiefst dankbar und zufrieden.

Ihr/Euer Pfarrer


 

Den kompletten Pfarrbrief incl. Gottesdienstordnung im PDF-Format finden Sie pdfhier