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Katholische Pfarrei
St.Georg

Pfarrbrief Nr. 13


Beichtgelegenheit vor Ostern, Ministrantenproben für die feierliche Liturgie zu den Kar- und Ostertagen, Mitfeier der heiligen drei Tage - Gebet am Heiligen Grab, Fußwaschung am Gründonnerstag, „Ich mag dich so, wie du bist!“ – Mahl für die Jugendlichen am Gründonnerstag, Taufe in der Osternacht, Segnung der Oster­speisen, Spenden zum Osterfest, Abschied von Diakon Franz Becher, Ergebnis der Misereorkollekte, KAB St. Georg fährt ins „Blaue“, Gründungsversammlung des Fördervereins Orgelneubau, Kirchenmusik, Bitte beachten

Beichtgelegenheit vor Ostern

Wir verweisen nochmals auf den Empfang des Bußsakramentes, das zu einem richtigen Verständnis des Osterfestes ohne Zweifel dazu gehört.

Samstag, 31. März

17.00 bis 17.45 Uhr

Montag, 2. April

nach der 8.00-Uhr-Messe

18.00 bis 19.00 Uhr

Dienstag, 3. April

nach der 8.00-Uhr-Messe

während des Kreuzweges (18.00 Uhr) bis 19.00 Uhr

Mittwoch, 20. April

nach der Abendmesse bis 19.00 Uhr (während der Anbetung)

Schließlich bieten Ihnen Pfarrer Brunner und Kaplan Kalis gerne ein Beichtgespräch an. Sprechen Sie Ihre Seelsorger einfach an oder versuchen Sie es mit einem Anruf (Telefon Pfarrer: 49 35 49, Telefon Kaplan: 49 35 15). Vernachlässigen wir bitte nicht dieses wichtige Sakrament der Versöhnung mit Gott!

Ministrantenproben für die feierliche Liturgie zu den Kar- und Ostertagen

„Warum ist diese Nacht anders als alle anderen Nächte?“ Diese Frage stellt nach der Tradition das jüngste Kind in der jüdischen Familie am Abend vor dem Pessachfest.

Von Gründonnerstag bis Ostersonntag sind erfreulich viele unserer Ministranten eifrig im Dienst. Sie bereichern die Liturgie und übernehmen wichtige Aufgaben! Aber auch für sie ist an diesen Tagen vieles anders als an anderen Tagen! Darum ist es notwendig, dass alle, die zu Diensten eingeteilt sind, den Ablauf genau proben.

Für den Gottesdienst am Gründonnerstag, 5.April – 20.00 Uhr

Probe am Gründonnerstag, 5.April – 10.00 Uhr

Für die Feier der Karfreitagsliturgie, 6.April – 15.00 Uhr

Probe am Gründonnerstag, 5.April – 11.00 Uhr

Für die Feier der Osternacht am Karsamstag, 7.April – 20.00 Uhr

Probe am Karsamstag, 7. April – 10.00 Uhr

Für die Feier der Festmesse am Ostersonntag, 8. April – 18.00 Uhr

Probe am Karsamstag, 7. April – 11.15 Uhr

Mitfeier der heiligen drei Tage - Gebet am Heiligen Grab

In den drei österlichen Tagen vom Leiden und Sterben, von der Grabesruhe und der Auferstehung des Herrn kristallisiert sich unser gesamter Glaube auf einzigartige Weise. Es ist buchstäblich die Hoch-Zeit, die wir im Lauf des Kirchenjahres erleben dürfen. Die Mitfeier der Gottesdienste sollte deshalb für jeden katholischen Christen eine Selbstverständlichkeit sein.

Bitte nehmen wir uns ab Gründonnerstag auch Zeit dafür. Neben den eucharistischen Feiern wollen wir die Andachtsformen nicht vergessen – den Kreuzweg am Karfreitag und die Anbetungsstunden am Gründonnerstag, am Karfreitag und am Karsamstag. Die genauen Zeiten entnehmen Sie bitte der Gottesdienstordnung.

Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass sich leider immer weniger für die Mitfeier des Gründonnerstags und Karfreitags sowie für die Anbetung vor dem schön geschmückten Heiligen Grab erwärmen können. Ein stilles Gebet wäre zweifellos ein innerer Gewinn für die Erfassung des österlichen Geheimnisses und damit eine Bereicherung für die persönliche Frömmigkeit.

Fußwaschung am Gründonnerstag

Die Fußwaschung am Gründonnerstag, den 5. April, wollen wir in diesem Jahr an Sängerinnen und Sängern unserer Chorgemeinschaft St. Georg vornehmen. Der vielstimmige Gesang verleiht der Liturgie einen besonderen Charakter. Die Chorsätze alter Meister führen uns an das Geheimnis dessen, was wir feiern, in ergreifender Weise heran. Das neue geistliche Liedgut bringt das Glaubengefühl der heutigen Generation zum Ausdruck. Was wären unsere Gottesdienste ohne Chorgesang!? Denken wir nur an die im wahrsten Sinn des Wortes Festgottesdienste an Ostern und Weihnachten.

Mit der diesjährigen Fußwaschung wollen wir das Engagement aller Sängerinnen und Sänger unseres Kirchenchores honorieren, die jede Woche zur Chorprobe zusammen kommen und uns im Rahmen der Möglichkeiten die Eucharistiefeiern akustisch verschönern.

Leider ist in den letzten Jahren unser Kirchenchor sehr geschrumpft. Wir bräuchten dringend Frauen und vor allem Männer, die mit ihrem Gesang unsere Chorgemeinschaft bereichern. Eine Überlegung wäre es doch wert, oder?

An folgenden Personen wird nun die Fußwaschung vollzogen:

Dobmeier Mariele, Eichermüller Martina, Göppert Maria, Graf Sieglinde, Grübel Angelika, Hausner Franziska, Heindl Inge, Hierl Regina, Huber Beate, Lautenschlager Waltraud, Utz Gottfried und Wurm Michael

Die zwölf genannten Personen sind gebeten, am Gründonnerstag um 19.30 Uhr in der Sakristei zu sein.

„Ich mag dich so, wie du bist!“ – Mahl für die Jugendlichen am Gründonnerstag

Mit jemandem Mahl halten, bedeutet für Juden, den anderen so anzunehmen, wie er ist. Das ist auch die Botschaft des Gründonnerstags: Jesus nimmt seine Jünger so an, wie sie sind, mit allen Schwächen und Fehlern. Selbst Judas weist er nicht ab, wenngleich dieser ihn später verraten wird.

Nach der gemeinsamen Feier des Letzten Abendmahles in der Stadtpfarrkirche sind alle Jugendlichen ab 14 Jahre herzlich eingeladen, dies in der Gemeinschaft zu erleben. Um ca. 21.15 Uhr treffen wir uns im Pfarrzentrum, um miteinander ein Mahl zu halten. Wir wollen gemeinsam essen und trinken, singen und beten. Gemeindeassistentin Franziska Hausner lädt ein, Gott als jemanden zu erfahren, der zu jedem Einzelnen sagt: „Ich mag dich so, wie du bist! Du bist gut so, wie du bist!“ Besonders zu spüren ist das im Sakrament der Versöhnung, zu dem Kaplan Christian Kalis in dieser Nacht vor allem den jungen Menschen im Beichtgespräch zur Verfügung steht.

Taufe in der Osternacht

Es gibt an sich keinen besseren Termin für die Taufe als in der Osternacht. Die Feier, in der das Wasser als Symbol für das Leben gesegnet wird, ist das Element, in dem die Taufbewerber ihr Leben mit dem Leben des Auferstandenen vereinigen. Dadurch bekommt das Dasein des Menschen erst den rechten Sinn, weil es Ewigkeitswert und Perspektive gewinnt. Wie in den vergangenen Jahren wird auch in der diesjährigen Osternacht das Sakrament der Taufe gespendet.

Raphael Armann und Jonas Birner werden durch Wasser und Heiligen Geist in das Volk Gottes aufgenommen. Der dreifaltige Gott begleite ihr Leben mit seinem Segen!

Segnung der Osterspeisen

Wir sind gebeten, die Körbe mit den Osterspeisen am linken Seitenaltar, der dem heiligen Ignatius geweiht ist, zur Segnung in der Osternacht und bei allen Gottesdiensten am Ostersonntag abzustellen.

Spenden zum Osterfest

Zum Hochfest der Auferstehung des Herrn haben wieder einige Pfarrangehörige ihre Spendenbereitschaft und dadurch die Verbundenheit mit ihrer Pfarrei unter Beweis gestellt:

Die Osterkerzen in der Stadtpfarrkirche und in der Friedhofskirche St. Katharina wurden von zwei Spendern gestiftet, die namentlich nicht genannt werden möchten. Vergelt’s Gott dafür!

Das österliche Lichtsymbol in der Stadtpfarrkirche wurde wieder von Martina Reinel-Mayer künstlerisch verziert, die Osterkerze in der Friedhofskirche erneut von Maria Paulus. Wir sagen dafür ein ehrliches Dankeschön.

Die eifrigen Mitglieder unseres Frauenbundes haben rund 900 Palmbuschen gebunden und verkauft! Der Erlös kommt der Pfarrei zugute. Vielen herzlichen Dank!

Ein besonderes Vergelt’s Gott gilt unseren eifrigen Mesnern sowie den Vielen, die unsere Stadtpfarrkirche so wunderschön für das Osterfest geschmückt und gereinigt haben.

Ehrlicher Dank gebührt ebenso den liturgischen Diensten: Kommunionhelfer, Lektoren und Ministranten.

Nicht zuletzt danken wir den Organisten, den Sängerinnen und Sängern sowie den Instrumentalmusikern. Wir spüren einmal mehr, wie sehr die Musik dazu beiträgt, die Kar- und Osterfeiertage mit Herz und Sinn mitzuerleben.

Ohne die Opferbereitschaft und den Einsatz unserer Pfarrangehörigen und vor allem ohne deren Gebet und Mitfeier der Gottesdienste wäre so Manches nicht (mehr) möglich. Vieles geschieht im Verborgenen, ohne dass es je Erwähnung findet. So gilt es, den vielen Helferinnen und Helfern bzw. Beterinnen und Betern ehrlichen Herzens zu danken. Sie können aufgrund ihrer großen Zahl gar nicht namentlich benannt werden. Gott sieht den Dienst, den wir für ihn und sein Haus leisten. Er wird es vergelten! Das ist das Entscheidende.

Und so erleben wir unsere Stadtpfarrkirche besonders während der Osterzeit als wirklich sakralen Raum, der in festlich-barocker Stimmung die Freude über die Gegenwart des Auferstandenen widerspiegelt.

Allen, die mitbeten, mitfeiern, mitdenken, mitfühlen, mithelfen und spenden, sei ein von Herzen kommendes Vergelt’s Gott gesagt!

Abschied von Diakon Franz Becher

Seit September vergangenen Jahres war er bei uns, unterbrochen von wenigen Wochen theoretischer Ausbildung im Priesterseminar – Diakon Franz Becher. Am Donnerstag, den 19. April, endet offiziell seine Zeit in unserer Pfarrei. Seit Beginn seines Pastoralpraktikums hat er sich durch sein fröhliches Wesen, seine ehrliche Art und überzeugende Frömmigkeit ausgezeichnet. Diakon Becher war nicht nur zum Lernen hier; er hat uns allen auch ein Zeugnis gegeben, dass es eine wunderbare Aufgabe ist, Gott zu dienen und den Menschen seine Botschaft zu verkünden. Die Fahrt seines Weihekurses nach Israel und der letzte Abschnitt des Pastoraljahres im Priesterseminar runden die letzten Wochen vor der Priesterweihe ab.

Schon jetzt verweisen wir auf Samstag, den 30. Juni. An diesem Tag wird er nämlich mit vier weiteren Mitbrüdern im Hohen Dom zu Regensburg zum Priester geweiht. Und am Sonntag, den 8. Juli, feiert er in Penting bei Neunburg vorm Wald seine erste heilige Messe, die Primiz. Die Mitfeier seiner Nachprimiz bei uns im Rahmen des Pfarrfestes am Sonntag, den 15. Juli, sollte eine Ehrensache und damit eine Selbstverständlichkeit für einen jeden uns sein.

Wir danken Diakon Franz Becher, einfach dass er bei uns war und dass wir in ihm einen sympathischen Wegbegleiter auf unserem eigenen Glaubensweg erkennen durften. Gott begleite sein künftiges seelsorgerliches Wirken mit Geist und Segen.

Ergebnis der Misereorkollekte

Die Sammlung zugunsten der Hilfsaktion Misereor hat einen Ertrag von 3.307,12 € gebracht (Frühjahrskollekte 2011: 3.690,96 €). Allen Spenderinnen und Spendern herzlich Vergelt’s Gott.

KAB St. Georg fährt ins „Blaue“

Am Montag den 16. April, unternimmt die Katholische Arbeitnehmerbewegung St. Georg eine Fahrt ins Blaue. Abfahrt an den bekannten Haltestellen:

11.45 Uhr Gärbershof

11.50 Uhr Eglsee

11.55 Uhr Regerstraße

12.00 Uhr Eglseer Straße (Getränkemarkt)

12.05 Uhr Fachhochschule (Grammer-Gebäude)

Ca. 19.30 Uhr Rückfahrt nach Amberg. Der Fahrpreis beträgt für Mitglieder 8,00 € und für Gäste 11,00 € pro Person (wird im Bus eingesammelt). Anmeldung und weitere Informationen bei Sepp Adamiok, Tel. 91 55 70.

Gründungsversammlung des Fördervereins Orgelneubau

Nachdem unsere Schwesterpfarreien St. Martin und Hl. Dreifaltigkeit mittlerweile überaus aktive Orgelbauvereine haben, sind auch bei uns die Rahmenbedingungen soweit geschaffen, dass wir an die Gründung eines solchen Vereins denken können.

Beim Pfarrfamilienabend im vergangenen Oktober hat der Orgelsachverständige der Diözese versucht, uns die Notwendigkeit einer neuen Orgel für die Stadtpfarrkirche klar zu machen. Alle, die vom Orgelspielen Ahnung und Kenntnis haben, bestätigen das Urteil des Fachmanns: die Orgel in St. Georg wird es keine 10 Jahre mehr machen. Ihr Zustand ist derart desolat, dass eine Reparatur nicht mehr möglich ist.

Wir sind es der Liturgie, also dem Gotteslob schuldig, dass die Kirchenmusik auf Dauer einen hohen Stellenwert bei uns besitzt. Deshalb müssen wir jetzt schon anfangen und planen, damit uns dies mittelfristig gelingen kann. Das Hauptproblem ist – wie so oft – das liebe Geld. Mehrere hunderttausend Euro sind für ein Instrument zu veranschlagen, das der Akustik in unserem weiträumigen Gotteshaus gerecht werden kann.

Das Kirchgeld, das im vergangenen Jahr für diesen Zweck erbeten wurde, hat eine ansehnliche und bewundernswerte Opferbereitschaft der Pfarrangehörigen zutage gefördert. Vielmals Vergelt’s Gott dafür! Doch das reicht bei weitem nicht aus. Es bedarf einer zielstrebigen und kontinuierlichen Förderung des Orgelbauprojekts, damit aus der Idee Wirklichkeit werden kann. Zu diesem Zweck wollen wir professionell an die Sache herangehen und einen Förderverein ins Leben rufen.

Die Gründungsversammlung ist am Mittwoch, den 18. April, um 19.30 Uhr im Clubraum des Pfarrzentrums. Zunächst wird anschaulich gezeigt, woran die gegenwärtige Orgel krankt und warum wir an einer Neuanschaffung nicht herum kommen. Um diese Ausführungen verstehen zu können, muss man kein Musiker sein; sie werden auch für Laien verständlich dargelegt werden. Nach dem Beschluss der Satzung wird die Vorstandschaft durch Wahl konstituiert.

Liebe Pfarrangehörige, ich möchte Sie herzlich zur Gründungsversammlung des Fördervereins zum Orgelneubau einladen. Es sollte uns ein persönliches Anliegen sein, unseren eigenen Beitrag zum Erhalt der geistlichen Schätze zu leisten. Und dazu gehört zweifellos die Musica sacra, die Kirchenmusik. Ich darf Sie um Ihr Erscheinen zur Gründungsversammlung herzlich bitten und hoffe, dass viele Gläubige das Projekt einer neuen Orgel für St. Georg unterstützen werden.

Ihr Pfarrer

Kirchenmusik

Palmsonntag

Im Familiengottesdienst am Palmsonntag, den 1. April, um 10.30 Uhr singt der Familienchor Neue geistliche Lieder.

Gründonnerstag

Die Feier des letzten Abendmahls am Gründonnerstag, den 5. April, um 20.00 Uhr wird von der Schola St. Georg mit Psalmen und Gesängen zum Gründonnerstag umrahmt.

Karfreitag

In der Karfreitagsliturgie am 6. April hören wir von der Chorgemeinschaft St. Georg Motetten und Choräle alter Meister.

Osternacht

In der Feier der Osternacht am Samstag, den 7. April, um 20.00 Uhr gibt die Schola St. Georg Wechselgesänge und Psalmen zum Besten.

Ostersonntag

Chorgemeinschaft, Vokalsolisten und Kammerorchester St. Georg sorgen für die feierliche Umrahmung der Festmesse am Ostersonntag, den 8. April, um 18.00 Uhr. Es erklingen die „Missa brevis B-Dur“ von W. A. Mozart, sowie „Regina coeli“ von Gregor Aichinger.

Die Leitung zur musikalischen Umrahmung der oben angeführten Gottesdienste liegt in den Händen von Kantor Michael Wurm.

Bitte beachten

Der Osterpfarrbrief umfasst den Zeitraum von zwei Wochen. Die nächste Ausgabe erscheint zum Weißen Sonntag, den 15. April.