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Katholische Pfarrei
St.Georg

Pfarrbrief Nr. 09


Eucharistische Anbetung an den Faschingstagen, Aschermittwoch – Beginn der Fastenzeit, Fasten- und Abstinenzgebot, Kreuzwegandachten, Einkehrtag der Männer, Theatergruppe, Geistlicher Impuls, Einkehrtag der Gebetsgemeinschaft Berufe der Kirche, Fastenkalender 2011, Kinderbibeltag, Fahrt zur Seligsprechung von Papst Johannes Paul II., Regensburger Kammerchor gibt Passionskonzert in der Stadtpfarrkirche, Segenswunsch

Eucharistische Anbetung an den Faschingstagen

Wir verweisen nochmals darauf, dass an den Faschingstagen (Faschingssonntag, Rosenmontag und Faschingsdienstag) das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt wird. Die genaue Stundeneinteilung finden wir in der Gottesdienstordnung. Die üblichen Frühmessen am Rosenmontag und Fa­schingsdienstag um 8.00 Uhr verschieben sich auf 17.00 Uhr.

Aschermittwoch – Beginn der Fastenzeit

Wir alle sind gebeten, die 40tägige Fastenzeit (Österliche Bußzeit) mit dem richtigen Akzent zu beginnen. Am Aschermittwoch, den 9. März, wird den Gläubigen sowohl beim Schülergottes­dienst um 16.00 Uhr als auch bei der Messfeier um 17.00 Uhr das Aschenkreuz als Zeichen unse­rer Vergänglichkeit, der Buße und Umkehr aufgelegt. Da in den Tagen zuvor ausreichend Gele­genheit zur Anbetung des Allerheiligsten besteht, entfällt die sonst am Mittwoch übliche Anbe­tungszeit.

Fasten- und Abstinenzgebot

Am Aschermittwoch trifft wie am Karfreitag das Fasten- und Abstinenzgebot. Was bedeutet das? Das Abstinenzgebot mit dem so genannten Freitagsopfer nach der freien Wahl des einzelnen Christen bzw. mit dem bewussten Verzicht auf Fleischspeisen am Aschermittwoch und Karfreitag verpflichtet alle getauften Katholiken ab dem 14. Lebensjahr.

Das Fastengebot (einmalige Sätti­gung am Tag) am Aschermittwoch und Karfreitag verpflichtet zwischen dem 18. bis zum Beginn des 60. Lebensjahres. Manche werden sich sagen: Ist das nicht ein alter Zopf? Was bringt es Gott, wenn ich faste, wenn ich mich enthalte? Gott bringt es tatsäch­lich nichts. Aber ein solcher Denk­ansatz wäre grundsätzlich verkehrt.

Ziehen wir einen Vergleich mit dem menschlichen Erfah­rungsbereich, dann kann uns der Sinn für das Fasten- und Abstinenzgebot aufgehen. Wenn ich je­manden gern habe, dann nehme ich Einschränkungen in Kauf, dann tue ich für ihn mehr, als ich müsste. Wenn ich für den geliebten oder geschätzten Menschen freiwillig auf etwas verzichte oder für ihn ein Opfer bringe, dann lege ich ein beredtes Zeugnis dafür ab, dass ich es ernst mit ihm meine, dass er mir wichtig ist.

Die Enthaltsamkeit bzw. Einschränkung um des Nächsten wil­len ist ein Zeichen der Liebe und Hingabe. Und genau so ist es ein Zeichen der tiefen Verbun­denheit mit Gott, wenn wir IHM zu­liebe uns einschränken, wenn wir für IHN ein Opfer bringen. Es wird nicht zu viel von uns ver­langt. ER sollte es uns auf jeden Fall wert sein!

Kreuzwegandachten

Die Fastenzeit dient nicht nur zur Besinnung auf das eigene Leben. Wir betrachten in dieser Zeit auch die grenzenlose Liebe, die Gott zu den Menschen hat. Nicht ein­mal Lei­den und Tod können diese Liebe vernichten. Die Kräfte zehren­den Heraus­forderungen des Lebens werden durch die vorbehaltlose Zuwendung Gottes zu uns Menschen in ihrer eigenen Schicksalhaftigkeit gebrochen. Das will uns beson­ders die Betrachtung des Leidens und Sterbens Christi vermit­teln.

Deshalb sind wir ein­geladen, in diesen Wochen der Vorbereitung auf Ostern den Kreuzweg zu betrach­ten. Wir beten ihn wieder jeden Dienstag und Freitag um 17.00 Uhr in der Stadtpfarrkir­che, erst­mals am Freitag, den 11. März.

Einkehrtag der Männer

Der Einkehrtag der Männer am 1. Fastensonntag, den 13. März, wird dieses Jahr von Pater Rudolf Holzgarntner gestaltet. Er referiert über das Thema Liturgie, Verkündigung, Caritas – die Säulen unserer Kirche.

Beginn ist um 9.00 Uhr im Pfarrsaal St. Georg. Von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr be­steht in der Stadt­pfarrkirche die Möglichkeit, das Bußsakrament zu empfangen. Um 12.00 Uhr wird dort der Ro­senkranz gebetet. Das Mittagessen bzw. die Mittagspause ist von ca. 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr. Der Einkehrtag endet nach der Eucharistiefeier, die um 14.30 Uhr in St. Georg gefeiert wird. Der Un­kostenbeitrag liegt bei 7 €. Anmeldungen werden im Pfarrbüro St. Georg unter der Telefon-Nr. 49 35-0 entgegen genommen.

Theatergruppe

Unter dem Namen "Theater Georgia" etabliert sich derzeit in Absprache mit Stadtpfarrer Markus Brunner eine Laienspielgruppe.  Gespielt werden Komödien, Krimis und zeitkritische Stücke im Wechsel mit Themen, die einen biblischen Hintergrund haben. Da noch einige Darstellerinnen

und Darsteller fehlen, sind alle Pfarrangehörige angesprochen. Wer Lust hat, selbst auf der Bühne zu stehen, unabhängig von Alter oder Geschlecht, meldet sich bitte  bis Montag, 14. März,unter Telefon Amberg 91 56 39.

Geistlicher Impuls

Zu einem Meditationsabend mit „geistlichen Impulsen“ lädt der KDFB am Dienstag, den 15. März, um 19.30 Uhr in den Clubraum ein. Der Abend wird von Diakon Franz Pfeffer gestaltet. Ganz im Mittelpunkt wird die namenlose Samariterin stehen, die Jesus am Jakobsbrunnen begeg­net (Johannesevangelium 4,1–26).

Diese Frau ist auf der Suche nach einer Quelle für ihr Leben. Da sie keinen Namen hat, steht sie als biblische Figur stellvertretend für uns alle. In der Tat können sich viele in der Situation der Sa­mariterin wieder entdecken. Der Meditationsabend soll ganz konkrete Anregungen zum Nach­denken und Leben bieten.

Einkehrtag der Gebetsgemeinschaft Berufe der Kirche

Die Gebetsgemeinschaft Berufe der Kirche (früher Päpstliches Werk für geistliche Berufe – PWB – genannt) lädt zum Einkehrtag mit deren Direktor Markus Lettner am 2. Fastensonntag, den 20. März, in den Pfarrsaal St. Georg ein.

Die Vortragsreihe zum Thema Jesus Christus. Grund genug beginnt um 9.00 Uhr. Beichtgelegen­heit und Anbetung des Allerheiligsten in der Stadtpfarrkirche ist von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr. Anschließend ist im Pfarrsaal Mittagessen. Der Einkehrtag endet nach der Eucharistiefeier in St. Georg gegen 16.30 Uhr. Der Unkostenbeitrag liegt bei 14 €. An­meldungen werden im Pfarrbüro St. Georg unter der Telefon-Nr. 49 35-0 entgegen genommen.

 

Fastenkalender 2011

Das kirchliche Hilfswerk Misereor bietet für die Österliche Bußzeit wieder einen Fastenkalender an. Wir finden darin für jeden Tag der Fasten- und Passionszeit bis hin zum Osterfest viel Inter­essantes und Kreatives für Groß und Klein. Der Kalender ist für 3,00 € in der Sakristei oder im Pfarrbüro erhältlich.

Kinderbibeltag

Am Samstag, den 26. März, findet im Pfarrzentrum St. Georg ein Kinderbibelt­ag zum Thema „Jona – das hat mir gerade noch gefehlt!“ statt. Von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr sind dazu alle Kinder von der dritten bis zur fünf­ten Klasse herz­lich eingeladen. Anmeldungen liegen am Schrif­tenstand, in der Sakristei und im Pfarrbüro aus. Anmeldeschluss ist der 10. März.

Fahrt zur Seligsprechung von Papst Johannes Paul II.

Am 1. Mai wird Papst Johannes Paul II. in Rom selig gesprochen wird. Auch für uns Deutsche ist das ein guter Grund zu feiern. Die Wende im Jahr 1989 und die deutsche Einheit ein Jahr darauf haben ihre Wurzeln in den vorausgegangenen Aktivitäten, die von diesem großen Papst ausge­gangen sind. Johannes Paul II. hatte großen Anteil und ebenso große Verdienste, dass der Kom­munismus im Osten Europas friedlich überwunden werden konnte. Ganz zu schweigen von sei­nem Einsatz und sein Glaubenszeugnis für die katholische Kirche.

Das Bayerische Pilgerbüro bietet zur Seligsprechung zwei Flugreisen an – vom 29. April bis 1. Mai (3 Tage zum Preis von 615 €) oder vom 29. April bis 2. Mai (4 Tage zum Preis von 685 €). Pro­gramm und Anmeldeformular liegen am Schriftenstand auf. Informationen erteilt auch gerne das Pfarrbüro (Telefon-Nr. 49 35-0).

Regensburger Kammerchor gibt Passionskonzert in der Stadtpfarrkirche

Mit dem Regensburger Kammerchor gastiert am 3. Fastensonntag, den 27. März, ein renommiertes A-cappella-Ensemble in Amberg. Der weit gereis­te Chor mit seinen insgesamt 30 Sängerinnen und Sängern

wurde bei seinem letzten Besuch in der einstigen Hauptstadt der Ober­pfalz begeistert gefeiert: „So ein Chor ist in Amberg selten zu hören!“, ti­telte vor zwei Jahren die lokale Presse.

Auf dem Programm stehen dieses Mal vier- bis zehnstimmige Passionslieder aus vier Jahrhunder­ten, die der Chor ohne instrumentale Begleitung vorträgt. Mittelpunkt dabei ist der Psalm 130 „De profundis clamavi“ („Aus tiefer Not, Herr, rufe ich zu dir“), dessen Verse schon lange zum Sinn­bild der Not und Verzweiflung des Menschen geworden sind.

Lieder des Barock und der Roman­tik von J.S. Bach, Mendelssohn und Rheinberger kontrastieren mit Stücken des 21. Jahrhunderts von Brandl und Bárdos. Dieses Programm bietet dem Ensemble unter der Leitung von Angelika Achter vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

„Jeder, der das letzte Konzert verpasst hat, sollte sich bei dessen nächsten Besuch an der Vils rechtzeitig Eintrittskarten sichern“, forderte die Kritik nach dem letzten Auftritt vor zwei Jahren. Diese gibt es zu 8 € im Vorverkauf bei der Buchhandlung Carl Mayr am Schrannenplatz sowie an der Abendkasse. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Georg.

Segenswunsch

Mögen aus jedem Samen,

den du säst,

wunderschöne Blumen wer­den,

auf dass sich die Farben

der Blüten in deinen Augen

spiegeln und sie dir

ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

(aus Irland)


Beerdigungen

9.) Emil Schmucker, 58 Jahre, Amberg
10.) Hildegard Segerer, 79 Jahre, Amberg
11.) Margarete Mohr, 82 Jahre, Amberg
12.) Renate Werner, 59 Jahre, Amberg