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Katholische Pfarrei
St.Georg

Pfarrbrief Nr. 14


Erinnerung an Ostermeditation, Beichtgelegenheit vor Ostern, Bußgottesdienst, Albenausgabe und Palmbuschenbinden, Palmbuschenverkauf, Palmsonntag, Kollekte für das Heilige Land, Neue Sodalen bei der Männer-Congregation, Parken verboten!, Heuer kein Patroziniumsfest, Tagesfahrt des KDFB, Lohnt es sich, barmherzig zu sein?

Erinnerung an Ostermeditation

„Lectio divina“ – Lesen und Meditieren – göttliche Lesung“

Dazu lädt Diakon Anton Fütterer zu folgender Termin

Montag, den 11. April

um 19.00 Uhr in den Raum der Begegnung ein.

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Beichtgelegenheit vor Ostern

Zur richtigen Vorbereitung auf das Osterfest gehört der Empfang des Bußsakramentes. Außer den gewohnten Beichtzeiten jeden Samstag von 16.15 bis 16.45 Uhr (Winterzeit) bzw. von 17.15 Uhr bis 17.45 Uhr (Sommerzeit) in St. Georg und von 15.30 Uhr bis 16.00 Uhr in St. Sebastian besteht an folgenden Tagen zusätzlich die Möglichkeit, in der Stadtpfarrkirche das Sakrament der Buße zu empfangen:

Freitag,15. April

nach der 8.00-Uhr-Messe

nach dem Bußgottesdienst (18.00 Uhr)

Samstag, 16. April

17.00 Uhr bis 17.45 Uhr

Montag, 18. April

nach der 8.00-Uhr-Messe

18.00 bis 19.00 Uhr

Dienstag, 19. April

nach der 8.00-Uhr-Messe

während des Kreuzweges (18 Uhr) bis 19 Uhr

Mittwoch, 20. April

17.00 bis 18.00 Uhr

Vor Ostern wird auch in St. Sebastian eine zeitlich erweiterte Beichtgelegenheit angeboten. Die genauen Zeiten können der Gottesdienstordnung entnommen werden.

Schließlich bieten Ihnen Pfarrer Brunner und Kaplan Mitterer gerne ein Beichtgespräch an. Spre­chen Sie doch Ihre Seelsorger einfach an oder versuchen Sie es mit einem Anruf (Telefon Pfarrer: 49 35 49, Telefon Kaplan: 49 35 15). Vernachlässigen wir bitte nicht dieses wichtige Sakrament der Versöhnung mit Gott!

Bußgottesdienst

Als allgemeine Form der Bußgesinnung und gemeinschaftsbe­zogene Hinfüh­rung zum Sakrament der Beichte wollen wir am Freitag, den 15. April, um 18.00 Uhr wieder einen Bußgottesdienst feiern. Dieses Jahr steht er unter dem Stichwort Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein (Joh 8,7).

Wir verweisen darauf, dass der Bußgottesdienst zwar ein wertvoller liturgischer Ausdruck der Versöhnungsbereitschaft Gottes mit uns Menschen ist; er hat aber klar zum Ziel, zu einer ganz persönlichen Erkenntnis der eigenen Vergebungsbedürftigkeit zu führen. Das befreiende und ver­söhnende Wort der Lossprechung von den Sünden erfolgt nur im Sakrament der Buße, der Beich­te. Deshalb besteht im Anschluss an den Bußgottesdienst auch die Gelegenheit, in der Stadtpfarr­kirche St. Georg das Bußsakrament zu empfangen. Lassen wir uns darauf ein und wir werden spü­ren, dass wir damit die beste innere Ausrichtung auf das Fest der Auferstehung getroffen haben.

Albenausgabe und Palmbuschenbinden

Am Samstag, den 16. April, treffen sich die Kommunionkinder mit ihren Tischmüttern von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr zur Ausgabe der Kommunionalben in der Sakristei und zum Basteln der Palm­buschen im Pfarrzentrum.

Palmbuschenverkauf

Vor und nach den Gottesdiensten am Samstag, den 16. April und am Sonntag, den 17. April, verkauft der Katholische Frauenbund Palmbuschen zum Stückpreis von 2,00 € .

Palmsonntag

Die Karwoche wirft bereits ihre Schatten voraus. Der Palmsonntag markiert den Beginn der so ge­nannten Heiligen Woche. Wie gewohnt wollen wir die Palmweihe um 8.45 Uhr und 10.15 Uhr im Maltesergarten vornehmen. Die anschließende Prozession über die Maxallee zur Stadtpfarrkir­che soll uns an den Einzug Jesu in die Stadt Jerusalem erinnern.

Leider wird die Zahl derjenigen immer geringer, die um 8.45 Uhr der Palmweihe beiwohnen. Die Pfarrmesse ist der Hauptgottesdienst am Sonntag. Es wäre deshalb wünschenswert, wenn an so ei­nem wichtigen Feiertag wie dem Palmsonntag wieder mehr Gläubige an der Palmweihe im Malte­sergarten teilnehmen würden. Sie verleiht dem Palmsonntag ja seine eigene Prägung.

Kollekte für das Heilige Land

In den Gottesdiensten am Palmsonntag richten sich die Gedanken der katholischen Christen in Deutschland wieder auf das Heilige Land. Wir denken an Friedlosigkeit und vielfältige Ungerech­tigkeiten, die das Verhältnis der dort lebenden Völker belasten. Und vor allem lenken wir den Blick auf unsere Schwestern und Brüder, die trotz aller Widrigkeiten den Stätten unseres Glau­bens die Treue halten.

Die deutschen Bischöfe schreiben dazu:

„Der Palmsonntag ruft uns alle zur Solidarität mit den Schwestern und Brüdern im Heiligen Land auf. Alle Gläubigen ermutigen wir zum Gebet. Auch appellieren wir erneut an die Pfarrgemein­den und kirchlichen Gruppen, Pilgerreisen zu den Heiligen Stätten zu unternehmen und die Be­gegnung mit Christen im Land der Bibel zu suchen. Solche Besuche sind ein starkes Zeichen. Sie lassen unsere Mitchristen in schwieriger Lage erfahren, dass sie nicht allein gelassen sind.

Die Kirche im Heiligen Land benötigt weiterhin auch unsere materielle Hilfe, damit sie ihrem Dienst an den Menschen nachkommen kann. So bitten wir Sie um eine großherzige Spende bei der Palmsonntagskollekte. Allen, die auf diese Weise ein Zeichen der Solidarität setzen, sagen wir ein herzliches Vergelt’s Gott.“

Neue Sodalen bei der Männer-Congregation

Beim Festkonvent zum Hauptfest der Marianischen Männer-Congregation am 4. Fastensonntag wurden folgende Personen neu in die Gemeinschaft aufgenommen:

Diakon Franz Pfeffer Plattling/Amberg-St. Georg

Johann Meyer Amberg-St. Georg

Gerhard Hermann München/Amberg-St. Georg

Martin Donhauser Amberg-St. Martin

Georg Lindner Poppenricht

Wir freuen uns über die fünf Neusodalen. Wir wünschen ihnen, dass sie in der MMC eine geistli­che Heimat finden und sie durch Gebet und aktive Teilnahme bereichern.

Ergebnis der Caritassammlung – Frühjahrssammlung

Die Sammlung zugunsten der Caritas hat einen Ertrag von 5.903,35 € gebracht (Frühjahr 2010: 5.550,74 €). Allen Spendern und Sammlern ein herzliches Vergelt’s Gott!

 

Parken verboten!

Obwohl schon wiederholt darauf verwiesen wurde, dass die drei wenigen Parkplätze zwischen Sa­kristei und Pfarramt für die dort Beschäftigten und für Besu­cher reserviert sind, stellen neuerdings vermehrt Fremdparker ihre Autos über längere Zeit dort ab. Dadurch sehen sich die berechtigten Parker ge­zwungen, auf die gegenüber liegenden Stellplätze der Provinzialbibliothek auszuweichen. Folgerichtig müssen deren Angestellte schauen, wo sie über­haupt noch eine Parkmöglichkeit finden.

Wir bitten um Verständnis, dass die erwähnten Stellplätze sowohl werktags als auch am Wochen­ende nicht als willkommene, billige Parkmöglichkeit für Erledigungen und Einkäufe in der Stadt dienen – auch, wenn es sich um in der Pfarrei engagierte Leute handelt. An sich sollte das doch klar sein, oder?

Heuer kein Patroziniumsfest

Der Gedenktag des heiligen Georg am 23. April trifft heuer auf den Karsamstag. Aus diesem Grund muss das Patrozinium unserer Stadtpfarrkirche leider entfallen. Das Patroziniumsfest wird in der Regel am darauf folgenden Sonntag begangen. In diesem Jahr wäre das der Ostersonntag. Es ver­steht sich von selbst, dass das nicht geht. Auch der Ostermontag kommt nicht in Frage. Das Fest auf den Palmsonntag zu verlegen, ist ebenso nicht sinnvoll.

Es ist schon allerhand, dass an jenem Tag der Krüglmarkt und verkaufsoffene Sonntag ist. Nicht nur, dass dadurch der Feiertag, der die Karwoche einläutet, aus knallharten wirtschaftlichen Gründen geschändet wird. Diejenigen, die diese Entscheidung „verbrochen“ haben, denken eben­so wenig an die Ehefrauen und Mütter, die sich am Palmsonntag über viele Stunden ins Geschäft stellen müssen und somit der Sonntagsruhe beraubt werden. Eine Schande ist das für die stolze Stadt Amberg, deren Politik und Bevölkerung einst christlich-katholisch geprägt waren.

Vor ein paar Wochen hat sich ein 16jähriger Ministrant aus unserer Pfarrei aus den verständli­chen religiösen Gründen in einer Zeitungsumfrage – und dadurch öffentlich - gegen einen Miss­brauch des Palmsonntags ausgesprochen hat. Hut ab vor solchen jungen Leuten! Da sollten sich die rein profitorientierten Entscheidungsträger an der Nase nehmen. Sie könnten sich nicht nur eine Scheibe vom Charakter und dem Glauben dieses jungen Mannes abschneiden.

Der Pfarrgemeinderat jedenfalls hat – wenn auch schweren Herzens – richtig entschieden, das Pa­troziniumsfest heuer ausfallen zu lassen. Denn am möglichen Ausweichtermin am Sonntag, den 1. Mai, ist die Votivprozession auf den Mariahilfberg. Als Trostpflaster soll das Entgegenkommen dienen, dass der Festbetrieb an Fronleichnam bis 18.00 Uhr läuft (statt bis 14.00 Uhr).

Tagesfahrt des KDFB

Am Montag, 16. Mai, findet die Tagesfahrt des KDFB St. Ge­org statt. Da­bei besuchen wir unsere ehemaligen "Praktikanten" bzw. jun­gen Kapläne Josef Hausner in Bad Kötzting, Klaus Beck in Deggendorf und Franz Pfeffer in Plattling. Weitere Programmpunkte sind: ein Gottesdienst in der Wall­fahrtskirche Weißenregen, Stadtbummel in Kötzting, An­dacht in St. Martin, Deggendorf, Kaffeepause in Natternberg, Kirchenbe­sichtigung und kleiner Stadtbummel in Plattling. Der Bus fährt um 8.05 Uhr an der Haltestelle Dr.-Robert-Strell –Str. in Luitpoldhöhe ab.

Weitere Zusteigemöglichkeiten sind:

8.10 Uhr Eglseer Straße (Getränkemarkt)

8.15 Uhr Katharinenfriedhofstraße (Metzgereibedarf Wagner)

8.20 Uhr Gärbershof (Metzgerei Lotter)

8.25 Uhr Max-Reger-Gymnasium

Die Rückkunft in Amberg ist für ca. 19.30 Uhr geplant. Anmeldung und Bezahlung der Fahrtkos­ten von 15.00 € pro Person, ist ab sofort im Pfarrbüro möglich.

Lohnt es sich, barmherzig zu sein?

Ein Besucher sah Mutter Teresa bei der Pflege eines Mannes zu, dessen Körper mit einem übel riechenden Ausschlag behaftet war. Auf seine Äußerung, dass er dies nicht für eine Million Dol­lar tun würde, antwortete sie: „Ich auch nicht.“

Nachgefragt: Lohnt es sich, barmherzig zu sein?

„Zumindest möchte ich nicht für unbarmherzig gehalten werden. Das macht unsympa­thisch. Mir fallen da die hartherzigen Typen und Geizhälse aus den Märchen ein.“

„Ich bin als alter Mensch oft auf die Hilfe meiner Kinder angewiesen. Da bereitet es mir große Freude, wenn ich mal auf der anderen Seite stehe und ihnen aus der Klem­me helfen kann.“

„Ich sehe nicht so gern in den Spiegel, wenn ich gerade einem Mitarbeiter eine Bitte ausgeschlagen habe oder seinem Problem aus dem Weg gegangen bin.“

„Natürlich tut es gut, gebraucht zu werden. Ich gebe zu, es freut mich, wenn ich mal zu hören bekomme: ‚Wenn ich dich nicht gehabt hätte …’ oder: ‚Danke, dass du ge­kommen bist' oder gar: ‚Du bist wirklich ein Engel’.“

„Barmherzig zu handeln verändert nicht nur die desolate Situation eines Bedürftigen; es verändert auch mich selbst.“

Lohnt es sich, barmherzig zu sein?


Beerdigungen

24.) Anna Lehmeier, 90 Jahre, Amberg
25.) Anna Donhauser, 90 Jahre, Amberg
26.) Karl-Heinz Heckes, 65 Jahre, Amberg