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Katholische Pfarrei
St.Georg

Pfarrbrief Nr. 40


Unseren Gästen zur Diakonenweihe ein herzliches Willkommen, Wir gratulieren „unserem“ Diakon, Gospelchor beim Familiengottesdienst, Rorate im Advent, Adventfeier des katholischen Frauenbundes, Adventfeier der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, Familiengottesdienst zum 3. Advent, Frauengesprächskreis, Ergebnis der Kollekte für die Kirchenheizung, Weihnachtskarten für Uganda, Vorbereitungstreffen für die Sternsingeraktion 2010, Beichtgelegenheit vor Weihnachten, Beichtgespräch, Kirchenmusik zur Diakonenweihe, Adventliche Musik in St. Georg, Geschichte des Diakonats, Aufgabenfelder des Diakons, Grundlegung des Amtsverständnisses

Unseren Gästen zur Diakonenweihe ein herzliches Willkommen

Die Diakonenweihe in der Stadtpfarrkirche St. Georg ist nicht nur für die Weihekandidaten, deren Fa­milien und für die Diözese, sondern auch für die Pfarrgemeinde ein herausragendes Ereignis. Wir sind dankbar, Gastgeber sein zu dürfen und begrüßen sehr herzlich alle, die diese Feier bei uns begehen.

Allen voran heißen wir unseren Diözesanbischof Prof. Dr. Gerhard Ludwig Müller willkommen. Wir grüßen ebenso Herrn Generalpropst Helmut Grünke von der Augustiner-Chorherrenpropstei Paring, ferner Herrn Abt Anselm van der Linde von der Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau/Vorarlberg (Österreich), Herrn Generalvikar Msgr. Michael Fuchs, die Vorstandschaft des Priesterseminars, die Heimat- und Praktikumspfarrer der Weihekandidaten sowie alle Priester und Diakone.

Ein ganz be­sonderer Willkommensgruß gilt den neun Weihekandidaten, ihren Eltern, Angehörigen, Freunden und den Gästen aus ihren Heimatpfarreien. Schließlich grüßen wir die Studenten des Priesterseminars und alle Mitfeiernden. Wir freuen uns, dass unser Jubiläumsjahr anlässlich des 650-jährigen Bestehens un­serer Stadtpfarrkirche mit der Diakonenweihe einen herausragenden Abschluss erhält. Möge die Feier unseren gemeinsamen Glauben vertiefen und die neu geweihten Diakone mit ähnlichem Eifer erfüllen, der den hl. Georg befähigte, in selbstloser Hingabe für die Verkündigung des dreifaltigen Gottes ein­zutreten.

Wir gratulieren „unserem“ Diakon

Auch wenn wir als Praktikumsgemeinde natürlich keinen Verdienst an der Berufung unseres Prakti­kanten Josef Hausner haben, so sind wir dennoch mächtig stolz, dass wir ihn im vergangenen halben Jahr, in dem er nun bei uns ist, auf dem Weg zu seiner Diakonenweihe begleiten durften. Durch sein natürliches Wesen und seine überzeugende Religiosität hat er schnell einen Platz in unserem Herzen gefunden. Wir können schon sagen: Er ist einer von uns geworden. Wir gratulieren deshalb „unserem“ Diakon Josef Hausner von Herzen und wünschen ihm viel Freude und reichen Segen bei der Aus­übung seines neuen Amtes in unserer Gemeinde. Ebenso beglückwünschen wir alle weiteren Diakone und erbitten auch für sie, dass Gott sie in ihrem Dienst führen und bestärken möge.

Seine erste Predigt hält unser neuer Diakon zum kommenden Sonntag.

Gospelchor beim Familiengottesdienst

Am Sonntag, den 6. Dezember, steht der Familiengottesdienst um 10.30 Uhr unter dem Thema: „Men­schen verschiedener Nationalitäten machen sich auf den Weg zur Krippe“. Gäste aus anderen Ländern werden uns berichten, wie man sich in ihrer Heimat auf Weihnachten vorbereitet. Die musikalische Gestaltung übernimmt der Gospelchor „Stairway to Heaven“. Im Anschluss an den Gottesdienst lädt der Chor zu einem Konzert ein. Der Eintritt ist frei. Spenden kommen dem Chor zur Begleichung sei­ner Auslagen zu.

Rorate im Advent

Die wöchentlichen Abendgottesdienste am Mittwoch um 17.00 Uhr feiern wir während der Advents­zeit als besinnliche Roratemessen. Da wir in der Kirche das künstliche Licht etwas zurücknehmen wollen, sind wir gebeten, Kerzen auf Ständern und mit Tropfschutz mitzubringen. Besonders die eu­charistische Anbetung, die sich an die Messe anschließt, lässt uns verspüren, was die so genannte staade Zeit für uns Christen eigentlich bedeutet.

Adventfeier des katholischen Frauenbundes

Mit besinnlichen Texten und Musik begeht der KDFB St. Georg am Samstag, den 12. Dezember, um 14.00 Uhr seine adventliche Feier im Pfarrsaal von St. Georg.

Adventfeier der Katholischen Arbeitnehmerbewegung

Am Sonntag, den 13. Dezember, findet um 14.30 Uhr im Clubraum des Pfarrzentrums die Adventfei­er der KAB St. Georg statt. Nach dem besinnlichen Teil gibt es Punsch und Stollen.

Familiengottesdienst zum 3. Advent

Das Gottesdienstteam I gestaltet den Familiengottesdienst am 3. Adventssonntag, den 13. Dezember, um 10.30 Uhr. Er steht unter dem Leitwort Mitwirken am kommenden Reich. Die musikalische Gestal­tung liegt in den Händen des Familienchors und des Instrumentalensembles St. Georg unter der Lei­tung von Rudi Bürgermeister.

Frauengesprächskreis

Am Montag, den 14. Dezember, findet um 19.30 Uhr der letzte Gesprächskreis (für 2009) mit Ad­ventfeier im Raum der Begegnung statt.

Ergebnis der Kollekte für die Kirchenheizung

Durch die immense Höhe unserer Stadtpfarrkirche und die vielen, langen, einfach verglasten Fenster ist ein enormer Aufwand an Heizkraft notwendig, damit wir nicht in einem völlig kalten Gotteshaus die Liturgie feiern müssen. Leider ist es nicht möglich, derart zu heizen, dass es so warm ist wie etwa in anderen Kirchen. Die Gläubigen haben uns mit ihrem Opfergeld am 1. Adventssonntag spürbar ge­holfen, dass die hohen Ausgaben für die Heizung besser gedeckt werden können. Das Kollektenergeb­nis beträgt 927,54 € (Ergebnis 2008: 993,07 €). Ein „herzwarmes“ Vergelt’s Gott für die Großzügig­keit!

Weihnachtskarten für Uganda

Zur Unterstützung des Aids-Projektes „Casna“ sind im Pfarrbüro Weihnachtskarten zum Preis von 2,00 € pro Stück erhältlich. Das „Casna-Projekt“ betreut ein Waisenhaus und eine Tagesstätte für ai­dskranke Kinder in Uganda. Der gesamte Erlös aus dem Verkauf dieser Karten kommt dem Projekt zu Gute.

Vorbereitungstreffen für die Sternsingeraktion 2010

Auch dieses Jahr machen wir uns wieder in unserer Pfarrei auf den Weg, um als Sternsinger Geld für Kinder in Not zu sammeln. Alle Kinder und Jugendlichen die dabei helfen wollen, sind am Freitag, den 18. Dezember 2009 um 15.00 Uhr zu einem Vorbereitungstreffen in den Clubraum des Pfarrzen­trums eingeladen. Dort werden auch die Gruppen eingeteilt und  die Gewänder ausgegeben. Damit wir zuverlässig planen können, ist eine Teilnahme an der Sternsingeraktion an das Vorbereitungstreffen gebunden. Bei Fragen zur Sternsingeraktion steht Kaplan Mitterer unter 49 35-15 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Beichtgelegenheit vor Weihnachten

Schon jetzt weisen wir auf die Zeiten hin, zu denen Sie das Sakrament der Buße empfangen können. Zusätzlich zu den wöchentlichen Beichtzeiten am Samstag (Stadtpfarrkirche St. Georg: 16.15 bis 16.45 Uhr, St. Sebastian: 15.30 bis 16.00 Uhr) bestehen folgende Angebote:

Montag, 14. Dezember	nach der 8.00-Uhr-Messe 

Dienstag, 15. Dezember 	nach der 8.00-Uhr-Messe 

Mittwoch, 16. Dezember	nach der Roratemesse bis 18.00 Uhr (während der Anbetung) 

Donnerstag, 17. Dezember 17.00 bis 18.00 Uhr 

Freitag, 18. Dezember	nach der 8.00-Uhr-Messe 
			nach dem Bußgottesdienst (17.00 Uhr) 

Samstag,  19. Dezember	16.15 bis 16.45 Uhr 

Montag, 21. Dezember	nach der 8.00-Uhr-Messe 
			17.00 bis 18.00 Uhr 

Dienstag, 22. Dezember	nach der 8.00-Uhr-Messe
			17.00 bis 18.00 Uhr 

Mittwoch, 23. Dezember	nach der Roratemesse bis 18.00 Uhr (während der Anbetung) 

Vernachlässigen wir bitte nicht dieses wichtige Sakrament der Versöhnung mit Gott. Wie friedvoller, ehrlicher und zufriedener wäre der Mensch, würde er die Erfahrung machen wollen, dass er trotz sei­ner Unvollkommenheit von Gott geliebt wird. Was wir uns selbst nicht geben können, schenkt ER uns: den inneren Frieden mit uns selbst, das versöhnliche Miteinander mit dem Nächsten und die be­stärkende Einheit mit IHM.

Beichtgespräch

Schließlich bieten Ihnen Pfarrer Brunner und Kaplan Mitterer gerne ein Beichtgespräch an. Sprechen Sie doch Ihre Seelsorger einfach an oder versuchen Sie es mit einem Anruf (Telefon Pfarrer: 49 35 49, Telefon Kaplan: 49 35 15).

Kirchenmusik

Kirchenmusik zur Diakonenweihe

Beim Festgottesdienst zur Diakonenweihe am Samstag, den 5. Dezember, um 10.00 Uhr wird die Missa brevis in F von J. Haydn aufgeführt. Es musizieren das Kammerorchester und die Chorgemein­schaft St. Georg. Interpreten sind: Anna Kapperer, Sopran; Sandra Penzkofer, Sopran und Thomas Brunner an der Or­gel. Gesamtleitung Rudi Bürgermeister.

Adventliche Musik in St. Georg

Keine andere Kirchenjahreszeit rührt unser Herz so sehr an wie der Advent. Besonders die Musik lässt uns innehalten und ruhig werden. Während der gesamten Adventszeit können wir in den Gottesdiens­ten unterschiedliche musikalische Stilrichtungen erleben:

Samstag, 5. Dezember 
10.00 Uhr - Diakonenweihe: 
	    Chorgemeinschaft und Kammerorchester „St. Georg“, Solistinnen, Orgel

17.00 Uhr - Barbarafest: Blasorchester der Knappschaftskapelle

2. Adventssonntag, 6. Dezember
10.30 Uhr - Familiengottesdienst: 
	    Gruppe „Stairway to Heaven”

Mittwoch, 9. Dezember:
17.00 Uhr - Rorate: 
	    Amberger Liedertafel

3. Adventssonntag, 13. Dezember  
10.30 Uhr - Familiengottesdienst: 
	    Familienchor und Instrumentalensemble „St. Georg“
17.00 Uhr - Abendmesse: 
	    Amberger Saitenmusik und Amberger Viergesang

Mittwoch, 16. Dezember
17.00 Uhr - Rorate: 
	    Orgel (Rudi Bürgermeister) und Trompete (Franz Badura)

Dienstag, 22. Dezember
20.00 Uhr - Adventskonzert des Max-Reger-Gymnasiums

 

Geschichte des Diakonats

Die ersten Diakone werden im Neuen Testament in der Apostelgeschichte des Lu­kas erwähnt: Männer, die ausgewählt wurden, um die Apostel zu unterstützen und zu entlasten und ihnen so mehr Zeit für die Verkündigung zu geben. In der frühen Kirche erscheint der Diakonat als ein dem Bischof zugeordnetes ausgeüb­tes geistliches Amt. So übernahmen Diakone unter Bischof Ignatius von Antiochi­en (2. Jahrhundert nach Christus) Sekretärsaufgaben. Sie predigten oder wurden zu anderen Kirchen gesandt.

Im Laufe des 2. Jahrhunderts entwickelte sich dann das in drei Stufen hierar­chisch geordnete geistliche Amt. Nach und nach übernahmen die Priester die Eu­charistiefeier und die Gemeindeleitung. Diakone wurden zu  Gehilfen der Priester und unterstanden damit nicht mehr unmittelbar dem Bischof. Über die Jahrhunderte verlor das Diakonenamt an Bedeutung und war im 9. Jahrhundert nur noch Durchgangsstufe auf dem Weg zum Priesteramt. Nach Anwärter, Lektor und Akolyth war der Diakonat die letzte Weihestufe vor der Priesterweihe.

Für Männer, die Priester werden möchten, hat diese Regelung bis heute seine Gültigkeit. Die Weihe zum Diakon ist die erste Stufe (zweite Stufe Priester, dritte Stufe Bischof) des Weihesakraments. Das Zweite Vatikanische Konzil (1962–1965) stellte jedoch das Amt des Ständigen Diakons als eigenständiges Amt der katholischen Kirche wieder her.

Aufgabenfelder des Diakons

Der Diakon (von griech. Διάκονος – diakonos: „Diener, Knecht“) bekleidet ein geistliches Amt innerhalb der Kirche, den Diakonat. Seine Aufgaben beschrän­ken sich nicht nur auf die Diakonie (Diakonia: Dienst an den Menschen, beson­ders an den Hilfsbedürftigen), sondern umfassen wie die der anderen geistlichen Ämter auch die Verkündigung (Martyria: Bezeugung des Glaubens) und den Gottesdienst (Leiturgia: Feier der Liturgie). Die Diakone waren ursprünglich Ge­hilfen der Apostel zur Verwaltung des gemeinsamen Vermögens und zur Leitung der gemeinsamen Mahlzeiten (und wohl damit verbunden auch der Eucharistie).

Die Diakone assistieren dem Priester bei der Eucharistiefeier, sie verkünden das Evangelium und predigen. Sie können die Taufe spenden, kirchliche Trauungen und Begräbnisfeiern leiten, Wortgottesdienste feiern, die Kommunion und Seg­nungen spenden. Die Feier der Eucharistie sowie die Spendung der Kranken­salbung und des Bußsakramentes bleiben dagegen den Priestern vorbehalten. Ein auf den Ursprung zurück gehendes, charakteristisches Aufgabengebiet ist die Sorge um die kranken, alten und hilfsbedürftigen Menschen.

Grundlegung des Amtsverständnisses

Die Bewerber für das Amt des Diakons können verheiratet sein (Mindestalter 35 Jahre) oder sich zum Zölibat verpflichten (Mindestalter 25 Jahre, ist eine an­schließende Priesterweihe beabsichtigt, 23 Jahre). Bei verheirateten Männern, die zum Diakon geweiht werden, gilt der Zölibat nicht für die bestehende Ehe, wohl aber, wenn die Frau stirbt oder die Ehe kirchenrechtlich wirksam annulliert wird – in diesem Fall darf der Diakon nicht wieder heiraten. Des Weiteren ist bei Verhei­rateten die Zustimmung der Frau zur Weihe eine Voraussetzung. Der Ständige Diakonat kann sowohl neben einem Zivilberuf als auch im Hauptberuf ausgeübt werden. Der Diakonat als Vorstufe zur Priesterweihe bezieht sich auf die Priester­amtskandidaten, die das Pastoraljahr in einer Praktikumspfarrei ableisten. Auch als Priester bleiben sie Diakon, d. h. sie sind den fundamentalen Aufgaben eines Diakons nach wie vor verpflichtet.

Die Eingliederung in die Gemeinschaft der Geistlichen (den Klerus) geschieht durch die sakramentale Weihe, die durch das vom Bischof gesprochene Bittge­bet um die Ausgießung des Heiligen Geistes und die im Amt benötigten Gnaden­gaben sowie die Handauflegung des Bischofs auf das Haupt des zu Weihenden vollzogen wird.

Während der liturgischen Handlungen, die der Diakon leitet, trägt er als Amtszei­chen die Diakonenstola über dem Chorgewand oder der Albe. Die liturgische Kleidung des Diakons bei der Assistenz in der Heiligen Messe ist die Dalmatik, die wie das Messgewand des Priesters über Albe und Stola getragen wird.