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Katholische Pfarrei
St.Georg

Pfarrbrief Nr. 05


Eucharistische Anbetung an den Faschingstagen, Aschermittwoch – Beginn der Fastenzeit, Fasten- und Abstinenzgebot, Kreuzwegandachten, Einkehrtag der Männer, Einkehrtag der Gebetsgemeinschaft Berufe der Kirche

Eucharistische Anbetung an den Faschingstagen

Wir verweisen nochmals darauf, dass an den Faschingstagen (Faschingssonntag, Rosenmontag und Faschingsdienstag) das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt wird. Die genaue Stundeneinteilung finden wir in der Gottesdienstordnung. Die üblichen Frühmessen am Rosenmontag und Faschingsdienstag um 8.00 Uhr verschieben sich auf 18.00 Uhr.

Aschermittwoch – Beginn der Fastenzeit

Wir alle sind gebeten, die 40tägige Fastenzeit (Österliche Bußzeit) mit dem richtigen Akzent zu beginnen. Am Aschermittwoch, den 6. Februar, wird den Gläubigen sowohl beim Schülergottesdienst um 16.00 Uhr als auch bei der Messfeier um 17.00 Uhr das Aschenkreuz als Zeichen unserer Vergänglichkeit, der Buße und Umkehr aufgelegt. Da in den Tagen zuvor ausreichend Gelegenheit zur Anbetung des Allerheiligsten besteht, entfällt die sonst am Mittwoch übliche Anbetungszeit. Verwiesen sei auch an die Aschermittwochsmesse um 18.00 Uhr in St. Sebastian.

Fasten- und Abstinenzgebot

Am Aschermittwoch trifft wie am Karfreitag das Fasten- und Abstinenzgebot. Was bedeutet das? Das Abstinenzgebot mit dem so genannten Freitagsopfer nach der freien Wahl des einzelnen Christen bzw. mit dem bewussten Verzicht auf Fleischspeisen am Aschermittwoch und Karfreitag verpflichtet alle getauften Katholiken ab dem 14. Lebensjahr. Das Fastengebot (einmalige Sättigung am Tag) am Aschermittwoch und Karfreitag verpflichtet zwischen dem 18. bis zum Beginn des 60. Lebensjahres.

Manche werden sich sagen: Ist das nicht ein alter Zopf? Was bringt es Gott, wenn ich faste, wenn ich mich enthalte? Gott bringt es tatsächlich nichts. Aber ein solcher Denkansatz wäre grundsätzlich verkehrt. Ziehen wir einen Vergleich mit dem menschlichen Erfahrungsbereich, dann kann uns der Sinn für das Fasten- und Abstinenzgebot aufgehen. Wenn ich jemanden gern habe, dann nehme ich Einschränkungen in Kauf, dann tue ich für ihn mehr, als ich müsste. Wenn ich für den geliebten oder geschätzten Menschen freiwillig auf etwas verzichte oder für ihn ein Opfer bringe, dann lege ich ein beredtes Zeugnis dafür ab, dass ich es ernst mit ihm meine, dass er mir wichtig ist. Die Enthaltsamkeit bzw. Einschränkung um des Nächsten willen ist ein Zeichen der Liebe und Hingabe. Und genau so ist es ein Zeichen der tiefen Verbundenheit mit Gott, wenn wir IHM zuliebe uns einschränken, wenn wir für IHN ein Opfer bringen. Es wird nicht zu viel von uns verlangt. ER sollte es uns auf jeden Fall wert sein!

Kreuzwegandachten

Die Fastenzeit dient nicht nur zur Besinnung auf das eigene Leben. Wir betrachten in dieser Zeit auch die grenzenlose Liebe, die Gott zu den Menschen hat. Nicht einmal Leiden und Tod können diese Liebe vernichten. Die Kräfte zehrenden Herausforderungen des Lebens werden durch die vorbehaltlose Zuwendung Gottes zu uns Menschen in ihrer eigenen Schicksalhaftigkeit gebrochen. Das will uns besonders die Betrachtung des Leidens und Sterbens Christi vermitteln. Deshalb sind wir eingeladen, in diesen Wochen der Vorbereitung auf Ostern den Kreuzweg zu betrachten. Wir beten ihn wieder jeden Dienstag und Freitag um 17.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche, erstmals am Freitag, den 8. Februar.

Einkehrtag der Männer

Der Einkehrtag der Männer am 1. Fastensonntag, den 10. Februar, wird wie im vergangenen Jahr von Studienrat Stefan Hirblinger gestaltet. Der Vortrag zum Thema Paulus – ein Zeuge Christi und Ausleger des Evangeliums beginnt um 9.00 Uhr im Pfarrsaal St. Georg. Von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr besteht in der Stadtpfarrkirche die Möglichkeit, das Bußsakrament zu empfangen. Um 12.00 Uhr wird dort der Rosenkranz gebetet. Das Mittagessen bzw. die Mittagspause ist von ca. 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr. Der Einkehrtag endet nach der Eucharistiefeier in St. Georg gegen 16.00 Uhr. Der Unkostenbeitrag liegt bei 6,-- €. Anmeldungen werden im Pfarrbüro St. Georg unter Tel. 49 35-0 entgegengenommen.

Einkehrtag der Gebetsgemeinschaft Berufe der Kirche

Die Gebetsgemeinschaft Berufe der Kirche (früher Päpstliches Werk für geistliche Berufe – PWB – genannt) lädt zum Einkehrtag mit Pater Lukas Temme vom Passionistenkloster Schwarzenfeld am 3. Fastensonntag, den 24. Februar, in den Pfarrsaal St. Georg ein. Der Vortrag zum Thema So sehr geliebt - Das Kreuz Jesu Christi beginnt um 9.00 Uhr. Beichtgelegenheit und Anbetung des Allerheiligsten in der Stadtpfarrkirche ist von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr. Anschließend ist im Pfarrsaal Mittagessen. Der Einkehrtag endet nach der Eucharistiefeier in St. Georg gegen 16.30 Uhr. Der Unkostenbeitrag wird wieder bei 13,00 € liegen. Anmeldungen werden im Pfarrbüro St. Georg unter Telefon Nr. 49 35-0 entgegengenommen.

Beerdigung

4.) Frieda Tripitz, 78 Jahre, Podewilsstr. 16, 92224 Amberg