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Katholische Pfarrei
St.Georg

Pfarrbrief Nr. 28


Renovierung Maltesergebäude, Gebetsnacht im Regensburger Dom

Abschluss der Renovierungsarbeiten am Maltesergebäude

Nach dreijähriger Bauzeit neigen sich die Sanierungsarbeiten am Maltesergebäude (ehemaliges Jesuitenkolleg) dem Ende entgegen. In drei Bauabschnitten wurden die Mängel an Dach und Fassade und die Erneuerung der Pfarrerwohnung in Angriff genommen (2003/2004: Sanierung Pfarrerwohnung, 2004/2005: Sanierung Dach und Fassade Maltesergebäude Bauabschnitt I, 2005/2006: Sanierung Dach und Fassade Bauabschnitt II). Immer wieder kann man die wohl allgemein gültige Aussage hören: "Die Renovierung ist sehr gut gelungen. Das Maltesergebäude ist der krönende Abschluss der westlichen Altstadt Ambergs." Diese Meinung wird verstärkt, wenn dann schließlich Mitte August die Pflasterarbeiten am Malteserplatz beendet sein werden.

Ich danke all denen, die in der Planung und Ausführung der Sanierung tätig waren: Den Mitgliedern der Kirchenverwaltung, besonders Herrn Kirchenpfleger Maier, für die wirklich kooperative Zusammenarbeit und den realistischen Blick für das Notwendige; Herrn Architekt Balzer für die Konzeption und die Bauleitung; den beteiligten Firmen und Handwerksbetrieben; den beiden Pfarrsekretärinnen für die enorme Zusatzbelastung zu der ohnehin schon stressigen Arbeit im Pfarrbüro; dem Ehepaar Sperlich für die Erledigung zusätzlich angefallener Arbeiten; den Pfarrangehörigen für die Geduld und das Verständnis, wenn gerade während des 2. Bauabschnittes der Außenrenovierung Umwege ins Pfarrzentrum notwendig waren; allen, die im Pfarrhaus, im Pfarrbüro und in der Hausmeisterwohnung arbeiten und wohnen für das Ertragen von Lärm und Staub; den Spendern für die so dringende Unterstützung.

Wie es bei Renovierungsarbeiten nun mal so ist, war mehr zu sanieren, als ursprünglich erhofft oder befürchtet wurde. Die Ausgaben sind dementsprechend in die Höhe geschnellt. Wir hoffen, dass sich die Pfarrei von diesem kaum zu bewältigenden finanziellen Kraftakt mittelfristig erholen kann, um auch in den vielen anderen Bereichen die anfälligen Arbeiten, Anschaffungen und Unterhaltsleistungen tätigen zu können. An eine kurzfristige Erholung der Haushaltslage ist im Entferntesten nicht zu denken. Daher nochmals ein umso innigeres Vergelt’s Gott all denen, die die Not sehen und geholfen haben oder vielleicht auch noch helfen werden.

Für mich persönlich geht mit diesen ersten drei Jahren als Pfarrer von St. Georg eine nicht ganz leichte Zeit zu Ende. Zu der ohnehin fordernden Eingewöhnungszeit in einer der größten Pfarreien des Bistums mit einer noch dazu komplexen Struktur und mit außergewöhnlichen Belastungen, galt es, im ersten Jahr meines Daseins zu dem Kraftakt einer gigantischen Sanierung außerdem den Neubau des Integrativen Kindergartens St. Sebastian zu meistern und die beiden ehemals selbständigen Teams der Kindergärten der Katholischen Waisenhausstiftung und des privaten Trägers St. Sebastian zu einen und zu integrieren.

Dazu warteten auf den neuen Pfarrer zum Teil berechtigte Erwartungshaltungen, die es – so gut es ging und geht – zu erfüllen galt. Ich danke dem Herrgott, dass er mir eine gute, stabile Gesundheit geschenkt hat, auch die nötige Arbeitsbereitschaft und den Mut, in oft schwierigen Situationen durchgehalten und – so hoffe ich - die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Was in St. Georg zu leisten war und zu leisten ist, kann man nicht aus eigenem Können und Wollen. Ich kann aus Überzeugung sagen: Gottes Geist und Kraft lassen mich und uns alle aus- und durchhalten. ER ist es, der uns bei all dem, was wir zu meistern haben, die Freude erhält, für IHN und die Menschen zu wirken. So hoffe, ich dass ich nun mehr Zeit für die mir anvertraute Herde von St. Georg haben werde; wenngleich ich mir bewusst bin, dass ich aufgrund der Sachzwänge (überbordende Verwaltungsarbeit, Änderungen im Kindergartenwesen, Personalfragen, Geldbeschaffung usw.) wohl nie die Zeit haben werde, die ich den Pfarrangehörigen gerne schenken würde. Dennoch ist es mir – resümierend nach drei Jahren seelsorgerlicher Tätigkeit – eine Freude, hier Pfarrer sein zu dürfen. Ungemein viele Pfarrangehörige machen es mir leicht. So wie das ehemalige Jesuitenkolleg einen neuen Anstrich bekommen hat, so wollen auch Herde und Hirt von St. Georg gemeinsam versuchen, den immer neuen Glanz und die Frische unseres Glaubens und unserer Kirche zu leben und zu verbreiten. Zu unserem Bemühen gebe Gott seinen Segen!

Euer Pfarrer

Gebetsnacht im Regensburger Dom St. Peter

Zur geistlichen Vorbereitung auf den Besuch des Heiligen Vaters im September veranstaltet das Diözesankomitee der Katholiken in Zusammenarbeit mit der Bistumsleitung eine Gebetsnacht vom 14. auf den 15. August 2006. Die Gebetsnacht im Dom zu Regensburg beginnt am 14. August um 20.00 Uhr mit einer Marienfeier. Im Anschluss daran sind musikalische Einheiten, Gebet und Stille vor dem ausgesetzten Allerheiligsten bis zum Morgen des 15. August vorgesehen. In dieser Zeit werden Priester Gelegenheit zum Empfang des Bußsakramentes anbieten. Um 8.00 Uhr endet die Gebetsnacht mit dem Eucharistischen Segen. Die Vertreter der katholischen Verbände und Gemeinschaften sind eingeladen, sich bei dieser Feier mit ihren Bannern zu beteiligen. Weitere Informationen zum Papstbesuch allgemein finden Sie auf der Homepage www.benedikt-in-bayern.de.

Jahreskrippe

Ein Blick in den Schaukasten am Hauptportal von St. Georg lässt die szenische Darstellung über das Gleichnis vom Sämann erkennen.

Verkauf von Blumen und Heilkräuter

Zum Hochfest Mariä Himmelfahrt am Dienstag, den 15. August, verkauft der Sozialdienst katholischer Frauen vor den Gottesdiensten Blumen und Heilkräuter zum Stückpreis von 1,50 €.

Seniorentag auf dem Frohnberg

Am Donnerstag, den 17. August, findet am Frohnberg der Seniorentag statt. Dazu sind alle Verbände und Senioren der Pfarrei St. Georg herzlich eingeladen.

Abfahrt mit dem Bus ist an folgenden Haltestellen:

13.30 Uhr Sparmarkt, Eglseer Str.
13.33 Uhr Regerstrasse
13.35 Uhr Eglsee
13.40 Uhr Gärbershof
13.45 Uhr Max-Reger-Gymnasium

Die Rückfahrt nach Amberg erfolgt um ca. 18.00 Uhr.

Wir fahren zum Papst

Im nächsten Pfarrbrief werden für die Fahrt zur Papstmesse am Dienstag, den 12. September, noch die genauen Abfahrtszeiten und Abfahrtsorte der Busse bekannt gegeben. Wegen der enormen Besucherströme und des zu erwartenden hohen Verkehrsaufkommens wird die Abfahrt voraussichtlich eine Stunde früher sein, also um ca. 4.00 Uhr.

Bitte beachten

Dieser Pfarrbrief umfasst den Zeitraum von vier Wochen. Die nächste Ausgabe erscheint zum Sonntag, den 27. August.

Beerdigungen

48.) Friedrich Meier, 74 Jahre, Marienheim, fr. Brucknerstr. 5, 92224 Amberg
49.) Veronika Bieda, 62 Jahre, Regerstr. 33, 92224 Amberg