Katholische Pfarrei
St. Georg
Segnung des neuen Altarbildes in der Pfarrkirche St. Barbara
Vor ziemlich genau einem Jahr feierte die Pfarrei St. Barbara/Luitpoldhöhe in einem festlichen Gottesdienst mit Bischof Dr. Rudolf Voderholzer den Abschluss der Renovierung ihrer Pfarrkirche. Allerdings fehlte zu diesem Zeitpunkt noch das Gemälde mit den Nothelfern an der Hochaltarwand. Der Kirchenverwaltung war es natürlich ein wichtiges Anliegen, dieses Werk noch zu vollenden und es hat sich wirklich gelohnt! Stilistisch und farbtechnisch orientiert sich das Bild an dem ursprünglichen Gemälde aus der Entstehungszeit der Kirche, den 1930-er Jahren. Die dreizehn Heiligen, bestehend aus elf Männern und zwei Frauen, rahmen die Pfarrpatronin Sankt Barbara ein. In der Mitte des Altarbildes sieht man Sankt Vitus, der ein Buch in der Hand hält. Darin verzeichnet sind das Entstehungsjahr 2026 sowie die Maler des Bildes. Nun sind die 14 Nothelfer wieder komplett in der Luitpoldhöher Kirche präsent und die Renovierung ist endgültig abgeschlossen. Im Rahmen der Vorabendmesse am Samstag, 19. September, segnete Stadtpfarrer Markus Brunner das gelungene Altargemälde.
In seiner Predigt ging er detailliert auf die Geschichte und die jeweiligen Schicksale und Martyrien der 14 Nothelfer ein. Am Ende des Gottesdienstes bedankte er sich bei der Kirchenverwaltung von St. Barbara für die Unterstützung zur Verwirklichung des neuen Altarfreskos. Auch ging ein besonderer Gruß an die Freiwillige Feuerwehr Traßlberg, die Schützengesellschaft SG Poppenricht und an die KAB Amberg, die mit ihren Fahnenabordnungen in St. Barbara vertreten waren.
Musikalisch umrahmt wurde die Messe durch Organist Jonas Hammer. Traditionell wurde neben dem Barbaralied, das von Ruhestandspriester BGR Otto Nachtmann getextet wurde, auch das für Luitpoldhöhe so passende Steigerlied „Glück auf, Glück auf“ gesungen.

Altaransicht mit neuem 14-Nothelfer-Fresko
Segnung des neuen Altarbildes durch Pfarrer Markus Brunner

Kirche St. Barbara - Blick von der Empore


Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die zahlreichen Besucher noch zu Speis und Trank am Kirchplatz. Für die Bewirtung sorgten in gewohnter Weise die Helfer und Helferinnen der Kirchenverwaltung.


Kirchenverwaltung St. Barbara: von links Christian Beck; Angelika Wallner, Pfarrer Markus Brunner, Kirchenpfleger Michael Graubmann
Kinderbibeltag mit dem Hl. Franziskus
Der Hl. Franziskus als Vorbild
Der Sonnengesang des Hl. Franziskus, dargestellt im Bodenbild

Gespielte Szene aus dem Leben des Hl. Franziskus
Am Samstag, 26. September, trafen sich 18 Kinder aus den ersten bis fünften Klassen im Pfarrzentrum von St. Georg Amberg, um sich im Rahmen des Kinderbibeltages gemäß des Jahresmottos auf die Spur des Heiligen Franziskus zu begeben. Der Vormittag startete mit einem Stationenweg, bei dem die Mädchen und Buben Geschichten aus dem Leben des Franz von Assisi erfahren konnten. Dazu wurde jeweils in der Bibel nachgelesen, was der Heilige Franziskus vor über achthundert Jahren zu seinem Handeln bewegt hat. So fasste bei der Station „Franziskus begegnet dem Aussätzigen” das Spiellied 'Von Mensch zu Mensch eine Brücke bau'n' zusammen, dass wir in jedem Menschen Christus selber entdecken können. Am Nachmittag standen die sieben Strophen des Sonnengesangs im Mittelpunkt - aufgelockert durch (Wasser-)Spiele, eine Wettermassage und Lieder. Zur Stärkung gab es für die begeisterten Kinder Nudeln mit zweierlei Soßen zum Mittagessen und am Nachmittag Kuchen. So war es auch dank der Helfer und Helferinnen ein rundum gelungener Tag, bei dem die Kinder Wissenswertes verbunden mit Spaß und Freude erleben konnten!

Der Hl. Franziskus als Vorbild

Das Kreuz von San Damiano
Fotos: Gabriele Papp - Bericht: Stephan Weiß
Altötting- Madonna kam zum MMC-Jubiläum nach Amberg

Das Gnadenbild umrahmt von (vordere Reihe von links) Assistent Christoph Halmich, Kaplan Klaus Schülein, Leiter Marienwerk Josef Herrmann, Präfekt Michael Koller, Marienwerk-Vorsitzender Pfarrer Christian Kriegbaum, Zentralpräses Stadtpfarrer Markus Brunner, dahinter die Fahnenabordnungen (Bild: Michael Koller junior)

Bei der Begrüßung (von links) Präfekt Michael Koller, Leiter Marienwerk Josef Herrmann, am Ambo Zentralpräses Stadtpfarrer Markus Brunner und (rechts) Marienwerk-Vorsitzender Pfarrer Christian Kriegbaum (Bild: Michael Koller junior)
Es war ein ergreifendes Ereignis, als am letzten Sonntag im Rahmen des Jubiläumsjahres der Marianischen Männer-Kongregation Amberg, welche 2026 ihr 400-jähriges Bestehen feiert, die Altötting-Madonna als Gast in die Kongregations- und Stadtpfarrkirche St. Georg kam. Das hierfür Interesse bestand, zeigte auch der zahlreiche Besuch von Gläubigen, Sodalen, Pfarrangehörigen, Marienwerkmitgliedern und den Regensburger Altötting-Fußwallfahrern aus Amberg und auch aus der weiten Umgebung. Das Altöttinger Marienwerk machte es möglich und brachte die Kopie des Gnadenbildes, in der ein Splitter der Originalmadonna in einer Kapsel eingefasst ist, aus dem Herzen Bayerns nach Amberg. Zum Festgottesdienst am Vormittag zog das Gnadenbild, getragen vom Hauptzelebranten und Vorsitzenden des Altöttinger Marienwerks Pfarrer BGR Christian Kriegbaum, unter feierlicher Orgelmusik in Begleitung des liturgischen Dienstes und den Fahnenabordnungen in das Gotteshaus ein. Mitzelebranten waren Zentralpräses Stadtpfarrer Markus Brunner, Kaplan Klaus Schülein, BGR Otto Nachtmann, Praktikant Christoph Diehl und die Gemeindereferentin Gabriele Papp. Zur Messe musizierten Sebastian Brandl an der neuen Klais-Orgel und Isabel Grübl Gesang, u. a. mit dem Solo Ave Maria von Johann Sebastian Bach/Charles Gounod. Stimmgewaltig sangen zudem die Gottesdienstbesucher die bekannten Pilgerlieder „Wir ziehen zur Mutter der Gnade” und „Schwarze Madonna” und erfüllten den Kirchenraum. Präfekt Michael Koller und der Geschäftsführer des Marienwerkes Josef Herrmann trugen als Lektoren die Lesungen und Fürbitten vor. Die Festpredigt hielt Pfarrer Kriegbaum, der auch zum Schluss des Gottesdienstes allen und den Angehörigen mit dem Gnadenbild den Segen spendete. Danach verblieb die Statue zur stillen Verehrung im Gotteshaus.
Am Nachmittag begann die Feier mit dem Rosenkranzgebet und einer Marienandacht. Alle Kirchenbesucher erhielten zur Erinnerung eine Mariengebetskarte. Pfarrer Christian Kriegbaum dankte namens des Marienwerks für das Kommen nach Amberg und für die gute Organisation und Gestaltung. Dabei betonte er, dass das Altöttinger Marienwerk auch viele Mitglieder aus der Oberpfalz habe. Zentralpräses Stadtpfarrer Markus Brunner, sichtlich bewegt vom guten Kirchenbesuch und da er auch selbst ein Altöttinger Fußwallfahrer ist, gab den Dank zurück und lobte das Ereignis als einmalig für die Pfarrei, die MMC und Amberg. Mit dem feierlichen Auszug der Altötting-Muttergottes, wieder begleitet von den Fahnenabordnungen und Ministranten, endete der Besuch. Für alle Gläubigen sicher ein beeindruckendes Erlebnis besonderer Art.
Das Altöttinger Marienwerk, 1946 gegründet, ist eine Gebetsgemeinschaft, die derzeit über dreißigtausend Menschen vereint, die sich dem Leitgedanken „Zur größeren Ehre Unserer Lieben Frau von Altötting” verbunden fühlen. Sie vertrauen auf die Fürsprache und den Schutz der Gottesmutter Maria. Das besondere Anliegen des Marienwerks ist es, für seine Mitglieder, Lebende wie Verstorbene, in der Gnadenkapelle Gottesdienste zu feiern und im Gebet vereint zu sein. Bei Besuchen in Pfarreien vor Ort mit der Kopie des Gnadenbildes wird die Botschaft des Wallfahrtsorts Altötting weit über die Region hinaus getragen. Zudem ist das Marienwerk in der Kirchenmusik wie dem Kapellorchester, deren Nachwuchs, den Kapellsingknaben und der Mädchenkantorei, engagiert. Ebenso um den Erhalt des Altöttinger Kreuzweggartens als eine Oase der Stille und des Gebets.
Bericht: Michael Koller
Pfarrwallfahrt St. Georg auf dem heiligen Berg der Franken

Die Reisegruppe beim Freialtar der Wallfahrtskirche Kreuzberg
In die nördlichste Region Bayerns, in die Hohe Rhön, führte die diesjährige Pfarrwallfahrt der Pfarrei St. Georg Amberg. Mit dabei war auch das gesamte Seelsorger-Team mit Stadtpfarrer Markus Brunner, Kaplan Klaus Schürlein und Gemeindereferentin Gabriele Papp, die zusammen mit vielen Pfarrangehörigen und Gästen einen erlebnisreichen am Kreuzberg und der Kurstadt Bad Kissingen verlebten. Die Reise führte zuerst zum Wallfahrtsort Kreuzberg, dem „Heiligen Berg der Franken”. Nach Gebeten und Reisesegen informierte bei der Anreise der Stadtpfarrer und die Gemeindereferentin über die Geschichte des Kreuzberg, die Entstehung des Franziskanerklosters und die Wallfahrtskirche. Der Kreuzberg in der Rhön ist seit Gründung des Franziskanerklosters 1677 ein Ort der Spiritualität und Pilgerschaft. Die hauseigene Brauerei des Klosters prägt seit 1731 das Bild des Kreuzberg und ist für ihre gute Qualität ihrer Produkte bekannt. Die Brüder des Franziskanerordens betreuen die Wallfahrtskirche und organisieren die Wallfahrtsseelsorge sowie die Gottesdienste auf dem Kreuzberg. Vor allem im Spätsommer und Frühherbst finden bis zu 80 Wallfahrten statt. Das Besondere, das Kloster wurde im Jahre 1803 im Zuge der Säkularisation in Bayern nicht aufgelöst, es wurden nur die Wallfahrten verboten. In der Klosterkirche, einer typisch franziskanischen Anlage in der Tradition der Bettelordenskirchen (ohne Turm), feierten die Reisegruppe in Konzelebration mit Stadtpfarrer Markus Brunner und Kaplan Klaus Schürlein die Heilige Messe, ehe Einkehr zum Mittagessen in der Klostergaststätte erfolgte. Bis zur Weiterfahrt nach Bad Kissingen konnte man noch die Landschaft im von der UNESCO ausgewiesenen Biosphärenreservat Rhön genießen, einige gingen noch die steilen Treppen zu der Golgotha-Gruppe, eine Darstellung der Kreuzigung Jesu. Bei der leider verregneten Führung durch die Altstadt und den Kurgarten in Bad Kissingen beeindruckte die historischen Gebäude mit eleganten Pavillons, prachtvollen Springbrunnen und promenadenartigen Anlagen und der weitläufige Kurpark. Das bayerische Staatsbad gehört zum UNESCO-Welterbe und ist als Mineral- und Moorheilbad bekannt. Mineral- und Salzablagerungen des Zechensteinmeers bilden die Grundlage für die Mineralquellen, die ursprünglich zur Salzgewinnung genutzt wurden, dienen auch für therapeutische Zwecke. Die freie Zeit wurde genutzt für einen Spaziergang im Kurpark oder bei einer Einkehr zur einer Kaffee-Pause, ehe es mit vielen Eindrücken und Erlebnissen dieser „Pilgerreise” wieder zurück nach Amberg ging.
Bericht und Foto: Georg Müllner
Verstärkung im Pfarrteam von St. Georg Amberg

Angehender Priester Christoph Diehl; Stadtpfarrer Markus Brunner und Kaplan Klaus Schülein vor dem Hochaltar in St. Georg Amberg (v. links)
Anfang September hat das Pfarrteam von St. Georg Amberg deutliche Verstärkung bekommen: Mit Kaplan Klaus Schülein und dem angehenden Diakon Christoph Diehl hat Stadtpfarrer Markus Brunner jetzt zwei engagierte Seelsorger an seiner Seite, die ihn bei der Arbeit unterstützen werden. Kaplan Schülein wurde 1994 in Bad Reichenhall geboren. Er wuchs in Inzell, Mühldorf am Inn und in seiner Heimatpfarrei St. Nikolaus in Übersee am Chiemsee auf. Nach dem Abitur im Jahr 2015 und einigen erfahrungsreichen pastoralen Zwischenstationen machte er seinen Abschluss zum Magister Theologiae 2022 und trat ins Priesterseminar Regensburg ein. Sein Ganzjahrespraktikum absolvierte er dort in der Pfarrei Heiliger Geist. Im September 2025 begann sein Pastoralkurs in der Pfarreiengemeinschaft Wald und Zell im Landkreis Cham, wo er dann am 6. Dezember die Diakonenweihe empfing. Am 27. Juni 2026 wurde er in Regensburg durch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zum Priester geweiht. Am 1. September trat er nun in Amberg seine erste Kaplanstelle an. Christoph Diehl ist 37 Jahre alt und studierte Theologie im Rahmen der dualen Priesterausbildung (d. h. Wechsel von Theologiestudium und Einsatz in einer Pfarrei). Geboren und aufgewachsen ist er in Weiden. Wie Kaplan Schülein war er viele Jahre Ministrant und engagierte sich in der Jugendarbeit seiner Heimatpfarrei St. Elisabeth in Weiden. Nach der Schule absolvierte er eine Ausbildung im Rettungsdienst und übte diesen Beruf 12 Jahre lang in Weiden und Regensburg aus. Auch studierte er neben seiner Berufstätigkeit Medizinpädagogik und Schulmanagement. Im September 2026 wurde er in den Pastoralkurs aufgenommen, in dessen Verlauf die Diakonenweihe eingebettet ist und am Ende die Priesterweihe im Juni 2027 steht. Sowohl Kaplan Klaus Schülein als auch der angehende Diakon Christoph Diehl freuen sich auf gemeinsame Gottesdienste, viele Gespräche und zahlreiche andere Unternehmungen in der Pfarreiengemeinschaft St. Georg-Amberg und St. Barbara-Luitpoldhöhe.
Foto: Sabine Weiß - Bericht: Stephan Weiß