Katholische Pfarrei
St. Georg
Dorfgemeinschaft Lengenloh feiert Patrozinium der Herz-Jesu-Kapelle
Trotz kühler Temperaturen ließen es sich die Gläubigen am vergangenen Sonntag nicht nehmen, im Michl-Garten von Lengenloh das Patrozinium der Dorfkapelle Herz-Jesu mit einem festlichen Gottesdienst im Freien zu feiern.
Gottesdienst mit Stadtpfarrer Markus Brunner in Lengenloh (Bild Sabine Weiß)
Stadtpfarrer Markus Brunner erläuterte in seiner Predigt das Herz-Jesu-Bild des Malers Pompeo Batoni, der 1760 vom römischen Jesuitenorden beauftragt wurde, ein solches Bildnis zu schaffen. Batoni tat sich dabei schwer, der göttlichen Liebe in der Darstellung des Herzens Jesu Ausdruck zu verleihen. Doch durch eine Begegnung mit einem Bettler erhielt Batoni die entscheidende Inspiration. Diese erlebte – oder legendäre – Erfahrung zwischen Bettler und Maler kann man bis heute in der Kirche Il Gesu in Rom sehen, in der sich das Original befindet. Die Botschaft des Bildes und der Herz-Jesu-Verehrung ist folgende: Jesus präsentiert uns mit seiner Linken sein Herz, er hält uns damit seine Liebe entgegen. Die Gäste der Kirchweih konnten vor Ort eine Kopie dieses Kunstwerkes bewundern.
Innenansicht der Herz-Jesu-Kapelle von Lengenloh
Kopie des Herz-Jesu-Bides von Batoni
(Bilder: Sabine Weiß)
Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgte die Ammerthaler Blaskapelle unter der Leitung von Philipp Senft. Auch beim anschließenden gemütlichen Teil wurden die Besucher unterhalten. Die Dorfgemeinschaft Lengenloh und ihre Helfer kümmerten sich wie immer bestens um ihre Gäste. Neben Bratwürsten, Steaks und Käse gab es auch Schweinebraten mit Knödel sowie verschiedene Kuchen und traditionell auch Kücheln. Süßigkeiten und kleinere Spielsachen konnten ebenfalls erworben werden. Am Kirchweihmontag freute sich das Lengenloher Team nochmals über zahlreiche Besucher.
Ministranten von St. Georg entzünden Johannisfeuer

Das Johannisfeuer der Ministranten von St. Georg Amberg
Das Hochfest der Geburt des heiligen Johannes, der 24. Juni, steht im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt im Jahr, ab dem die Tage wieder kürzer und die Nächte länger werden. Seit alters her ist es Brauch, diese Sommersonnwende durch das Johannisfeuer hervorzuheben. Wie auch in den vorigen Jahren gedachten die Ministranten von St. Georg Amberg bereits am Freitag, 19. Juni, mit dem Entzünden des traditionellen Johannisfeuers des Namenstags des heiligen Johannes des Täufers. So fanden sich auch am vergangenen Wochenende wieder zahlreiche Pfarrangehörige und Besucher auf der Wiese hinter dem Sportplatz der Staatlichen Realschule in der Fuggerstraße zu einem gemütlichen Abend bei besten Wetterbedingungen ein. Die Leiterrunde der Ministranten mit ihren zahlreichen Helfern hatte die Feier wie immer gut organisiert. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz – es gab verschiedene Getränke und Bratwurstsemmeln.
.... ist hier vorbereitet
..und wird nach Einbruch der Dunkelheit gesegnet

.....und entfacht
Das Hochfest der Geburt des heiligen Johannes, der 24. Juni, steht im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt im Jahr, ab dem die Tage wieder kürzer und die Nächte länger werden. Seit alters her ist es Brauch, diese Sommersonnwende durch das Johannisfeuer hervorzuheben. Wie auch in den vorigen Jahren gedachten die Ministranten von St. Georg Amberg bereits am Freitag, 19. Juni, mit dem Entzünden des traditionellen Johannisfeuers des Namenstags des heiligen Johannes des Täufers. So fanden sich auch am vergangenen Wochenende wieder zahlreiche Pfarrangehörige und Besucher auf der Wiese hinter dem Sportplatz der Staatlichen Realschule in der Fuggerstraße zu einem gemütlichen Abend bei besten Wetterbedingungen ein. Die Leiterrunde der Ministranten mit ihren zahlreichen Helfern hatte die Feier wie immer gut organisiert. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz – es gab verschiedene Getränke und Bratwurstsemmeln.
Zum Einbruch der Dunkelheit wurde das Johannisfeuer durch Kaplan Johannes Spindler feierlich gesegnet. Die Kinder aus der Pfarrei sprachen vorher noch die Fürbitten und im Anschluss an den Segen durften sie das Johannisfeuer mit ihren Fackeln entzünden. Das eigens aufgebaute Schlechtwetterzelt wurde im Gegensatz zum Vorjahr als Regenschutz nicht benötigt. Für den „Fall der Fälle“ stand auch ein Löschfahrzeug der Amberger Feuerwehr bereit, das glücklicherweise nicht zum Einsatz kommen musste. Kaplan Spindler bedankte sich nicht nur bei der Leiterrunde der Ministranten von St. Georg für die Ausrichtung des Johannisfeuers, sondern auch bei den anwesenden Feuerwehrleuten für ihre Bereitschaft, bei Bedarf Hilfe zu leisten.
Bericht und Fotos: Stephan Weiß
Orgelführungen in der Pfarrei St. Georg Amberg
Neben den großen Orgelkonzerten und Orgelvespern mit der neuen Klaisorgel stießen in St. Georg Amberg auch die bisherigen Orgelführungen auf sehr erfreuliches Interesse. Die nächste Veranstaltung dieser Art findet am Sonntag, den 5. Juli, auf der 2. Empore der Stadtpfarrkirche statt. Nach der 10.30-Uhr-Messe wird Organist Sebastian Brandl interessierten Zuhörern Wissenswertes über die neue Klaisorgel erläutern und in die Technik und Spielweise der Königin der Instrumente einführen.
Rotary Club Amberg übergibt 4.000 Euro an die Kindertagesstätten St. Georg

Von links: Kirchenpfleger Martin Ströhl, Stadtpfarrer Markus Brunner, Mitarbeiter der Kindertagesstätten Christina Kölbl, Birgit Bittenbinder und Michaela Guzik, Franz Kummert Präsident Rotary Club Amberg. (Bild: Tobias Riedl)
Erlös des Benefizkonzerts des Polizeiorchesters Bayern kommt Amberger Einrichtungen zugute
Der Rotary Club Amberg hat den Erlös seines traditionellen Benefizkonzerts des Polizeiorchesters Bayern an die Kindertagesstätten St. Georg übergeben. Präsident Franz Kummert überreichte Stadtpfarrer Markus Brunner einen Scheck in Höhe von 4.000 Euro. Die Mittel sind für Anschaffungen und den laufenden Unterhalt in den Tagesstätten bestimmt.
Der Erlös entstammt dem Konzert, das am ersten Adventswochenende 2025 im Kongregationssaal Amberg stattfand. Das Polizeiorchester Bayern tritt seit vielen Jahren in diesem Rahmen auf. Die Verbindung aus der klangvollen Atmosphäre des historischen Kongregationssaals und der musikalischen Qualität des Orchesters macht die Veranstaltung zu einem festen Höhepunkt der Adventszeit in Amberg. Die Konzerte sind stets ausgebucht.
Aus der langjährigen Tradition des Konzerts am ersten Adventswochenende ist gleichzeitig die Tradition erwachsen, den Erlös den Einrichtungen von St. Georg zukommen zu lassen. Der Rotary Club Amberg setzt damit sein kontinuierliches Engagement für soziale Einrichtungen in der Region fort.
Bericht: Tobias Riedl