Katholische Pfarrei
St. Georg
Marianische Männer-Congregation (MMC) Amberg feiert 400-jähriges Bestehen

Die Festmesse in St. Georg zum Jubiläum der MMC zelebrierte Weihbischof Reinhard Pappenberger (Mitte).
Die Marianische Männer-Congregation (MMC) Amberg hat vor Kurzem ihr 400-jähriges Bestehen gefeiert. Laut einer Mitteilung gehört die MMC zu den ältesten Institutionen in Amberg und Umgebung: Sie wurde am 28. Oktober 1626 von Jesuiten in Amberg als Laien-Organisation gegründet und seitdem ununterbrochen fortgeführt. Der Festakt begann mit einem Pontifikalgottesdienst, an dem neben Sodalen der MMC Amberg auch zahlreiche Vertreter der bayerischen Männerkongregationen und geladene Gäste teilnahmen, in der Kongregationskirche St. Georg. Hauptzelebrant war Weihbischof Reinhard Pappenberger. Er würdigte das Wirken der Sodalen der MMC über die vier Jahrhunderte des Fortbestehens. Es habe Höhen und Tiefen und immer tapfere Männer gegeben, die Glaubensverbundenheit zur Kirche und besonders zur Muttergottes Maria aufrecht erhalten hätten. Für die musikalische Umrahmung sorgten an der Orgel Bernhard Müllers und mit Trompete Franz Badura.
Die Musikkapelle Ursensollen mit Dirigent (Mitte) Stefan Neger im Kongregationssaal.

Beim Festakt (von links) Kaplan Matthias Merkl, Diakon Dieter Gerstacker, Monsignore Ludwig Gradl, Pfarrer Otto Nachtmann, Zentralpräses Markus Brunner, Pfarrer Michael Jakob, Weihbischof Reinhard Pappenberger, Dekan Thomas Helm, Zweite Bürgermeisterin Birgit Fruth, Pfarrer Martin Schöpf, Zentralpräses Monsignore Thomas Schmid Regensburg, Präfekt von Freising, Präfekt Stefan Burghart Altötting und (rechts) Präfekt Michael Koller
Die Marianische Männer-Congregation (MMC) Amberg hat vor Kurzem ihr 400-jähriges Bestehen gefeiert. Laut einer Mitteilung gehört die MMC zu den ältesten Institutionen in Amberg und Umgebung: Sie wurde am 28. Oktober 1626 von Jesuiten in Amberg als Laien-Organisation gegründet und seitdem ununterbrochen fortgeführt. Der Festakt begann mit einem Pontifikalgottesdienst, an dem neben Sodalen der MMC Amberg auch zahlreiche Vertreter der bayerischen Männerkongregationen und geladene Gäste teilnahmen, in der Kongregationskirche St. Georg. Hauptzelebrant war Weihbischof Reinhard Pappenberger. Er würdigte das Wirken der Sodalen der MMC über die vier Jahrhunderte des Fortbestehens. Es habe Höhen und Tiefen und immer tapfere Männer gegeben, die Glaubensverbundenheit zur Kirche und besonders zur Muttergottes Maria aufrecht erhalten hätten. Für die musikalische Umrahmung sorgten an der Orgel Bernhard Müllers und mit Trompete Franz Badura.
Zum weltlichen Teil im Kongregationssaal begrüßte Präfekt Michael Koller die Gäste, darunter Präfekten und Präsides aus verschiedenen bayerischen Städten sowie Ehrengäste aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Die Musikkapelle Ursensollen sorgte für die musikalische Umrahmung. Dr. Johannes Laschinger, ehemaliger Leiter des Stadtarchivs Amberg, referierte über die 400-jährige Geschichte der MMC.
Koller las die Festansprache von Florian Herrmann, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, vor. Darin übermittelte er die Glückwünsche des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder und der Staatsregierung. Zweite Bürgermeisterin Birgit Fruth gratulierte im Namen der Stadt Amberg und betonte die historische Bedeutung der MMC für die Stadt.
Fotos: Michael Koller jun.
Pfarrei St. Georg ehrt Ehejubilare - 17.10.2026

Die Ehejubilare der Pfarreiengemeinschaft Amberg-St. Georg und Luitpoldhöhe-St. Barbara mit Stadtpfarrer Markus Brunner und PGR-Sprecher Michael Suttner
(Bild: Manuela Suttner)
Für ein besonderes Jubiläum wurden in der Vorabendmesse am Samstag, 17. Oktober, Ehepaare der Pfarreiengemeinschaft Amberg St. Georg und Luitpoldhöhe St. Barbara geehrt. Neun Ehepaare fanden sich in der Stadtpfarrkirche ein, um noch einmal den kirchlichen Segen zu erbitten. Sie können auf je zweimal 25, dreimal 40, einmal 50, einmal 60 und sogar einmal auf 65 gemeinsame Ehejahre zurückblicken. Stadtpfarrer Markus Brunner hatte in seiner Predigt das bekannte Energietonikum „Doppelherz – Die Kraft der zwei Herzen” dabei. Dieses Präparat kann als Lebenselixier für eine gesunde Ehe betrachtet und verstanden werden. Die zwei Herzen der Jubilare sind also gleichsam ein „Doppelherz”. Das Tonikum für das Gelingen der Ehe hat mehrere „Wirkstoffe”: Das Größte und Wichtigste, das Paare miteinander verbindet, sind die gegenseitige Liebe und der Segen Gottes, unter den Mann und Frau sich ihr ganzes Leben stellen, damit die christliche Ehe gelingen kann. Pfarrer Brunner erteilte nach der Eucharistiefeier auch den Einzelsegen und wünschte den anwesenden Jubelpaaren noch viele weitere gemeinsame, von Christus gesegnete Jahre. Nach dem Gottesdienst wurde im Clubraum des Pfarrzentrums St. Georg weitergefeiert. Nach einer Bilderpräsentation, bei der bekannte Ansichten der Amberger Altstadt aus früheren Zeiten heutigen Aufnahmen gegenübergestellt wurden, folgten Gedichtvorträge und die Ehrung der einzelnen Jubelpaare. Sie erhielten ein kleines Holzkreuz und eine Klappkarte mit dem aktuellen Foto der Ehejubilare. Das persönliche Gespräch und der Austausch miteinander rundeten die gelungene Veranstaltung ab. Den passenden Rahmen der Jubiläumsfeier samt einer kleinen Verköstigung im Clubraum hatte der Pfarrgemeinderat St. Georg in bewährter Weise bestens vorbereitet.
Pilgerreise der MMC Amberg nach Fátima - 09.-14.10.2026

Im Rahmen ihres Jubiläums „400 Jahre Marianische Männer-Congregation Amberg“ hat die MMC vor kurzem eine Fahrt nach Fátima unternommen. Neben Sodalen der MMC haben sich weitere Wallfahrer für die Pilgerreise interessiert. Hauptziel war der portugiesische Wallfahrtsort, an dem im Jahr 1917 die Mutter Gottes den drei Seherkindern Lucia, Francisco und Jacinta erschienen ist. Allabendlich waren die Pilger aus Amberg und Umgebung beim Rosenkranz und der anschließenden, eindrucksvollen Lichterprozession mit von der Partie. Höhepunkt war die Festmesse am Erscheinungstag (Monatsdreizehnter), an dem wie bereits am Vorabend rund 100.000 Gläubige aus allen Ländern teilgenommen hatten, darunter ca. 400 bis 500 Priester. Unvergesslich bleibt den Reiseteilnehmern auch der sogenannte Ungarische Kreuzweg, der durch einen idyllisch gelegenen Olivenhain führte und an den Garten Getsemani in Jerusalem erinnerte. Neben Fátima waren weitere Ziele auf dem Reiseprogramm. Eine Tagesfahrt führte die Reiseteilnehmer nach Lissabon. Beeindruckend waren das weitläufige, architektonisch interessante Hieronymuskloster, die Kathedrale, die Kirche des heiligen Antonius von Padua, der aus Lissabon stammte, und die monumental Christusstatue über der Hauptstadt Portugals, „Cristo Re“. Weiter ging es an die Atlantikküste in das malerische Städtchen Obidós mit seinen malerischen Gassen und der vollständig erhaltenen Stadtmauer, und nach Nazaré mit dem Heiligtum „Unserer Liebe Frau von Nazareth. Die dort verehrte Madonna gehört zu den ältesten Marienstatuen weltweit. Fester Programmpunkt war die tägliche Messfeier mit dem Präses der Männer-Congregation, Pfarrer Markus Brunner. Mit vielen Eindrücken und gestärkt im Glauben kehrten die Wallfahrer nach sechs Tagen in die Oberpfälzer Heimat zurück.
Bericht und Foto: Markus Brunner
Herbstfahrt von Frauenbund und KAB nach Schwabach und Freystadt

Die Goldschlägerstadt Schwabach und die Wallfahrtskirche Maria Hilf in Freystadt waren das Ziel einer gemeinsamen Herbstfahrt von Frauenbund St. Georg/St. Martin, KAB St. Georg.
Eine spannende Tour war die Stadtführung durch die Altstadt von Schwabach. Das prägende Element der Stadt ist das Blattgold, wie die goldenen Dächer des Rathauses oder ein lebensgroßer Engel. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Stadt mit über 120 Goldschlägern zum internationalen Zentrum der Glattgoldverarbeitung und verhalt zu einer wirtschaftlichen Blüte. Mit Anekdoten und historischen Hintergründen wartete der Stadtführer auf. Die imposante Stadtkirche, das Rathaus, versteckte Winkel und der Brunnen am Königsplatz wurden besucht. Viele Informationen gab es über das jüdische Leben, den die jüdische Bevölkerung setzte nachhaltig Akzente in Schwabach.
In der Wallfahrtskirche Maria Hilf in Freystadt wurde ein Rosenkranz gebetet, den Praktikant Christoph Diehl (angehender Diakon) und Vorsitzende Maria Paulus mit Impulsen und Texten jeweils eingeleitet hatten. Die Maria Hilf Wallfahrtskirche war in früheren Jahrhunderten ein bedeutendes Pilgerziel. Der beeindruckende hochbarocke Kuppelbau wurde zwischen 1980 und 1984 renoviert und das angeschlossene Franziskanerkloster erzählt von der bewegenden Geschichte der Stadt und die Franziskaner hatten prägenden Einfluss auf ihre Entwicklung. 1999 zog sich die Bayerische Franziskanerprovinz wegen Personalmangel aus Freystadt zurück, die einst eine Schule mit Internat unterhielten. Der Konvent wurde von polnischen Franziskanern aus Katowice übernommen und die Patres betreuen den Pastoralraum Freystadt, dem insgesamt acht Pfarrgemeinden angehören.
Bericht: Georg Müllner
Foto: Maria Paulus
Sitzung des Marianischen Rats der MMC Amberg im Jubiläumsjahr

Im Pfarrzentrum St. Georg traf sich der Marianische Rat der MMC zur Herbstsitzung. Präfekt Michael Koller begrüßte besonders Zentralpräses und Stadtpfarrer Markus Brunner, Ehrensodale Franz Meier, das Konsilium, die Konsultoren und die Obmänner aus Amberg und Umgebung. Zentralpräses Brunner startete mit einem geistlichen Impuls über die Heilige Anna Schäffer aus Mindelstetten. Beim Totengedenken erinnerte Präfekt Koller an den in diesem Jahr verstorbenen Obmann für Gebenbach Hans Kredler.
Schriftführer Oliver Weiß verlas das Protokoll der letzten Sitzung und Präfekt Koller folgte mit dem Jahresbericht über Termine im Jubiläumsjahr 2026. Am Samstag, 24. Oktober ergeht Einladung zum Festakt des 400-jährigen Bestehen der MMC. 13.00 Uhr Gottesdienst mit Weihbischof Reinhard Pappenberger in der Kongregations- und Stadtpfarrkirche St. Georg, 14.30 Uhr Festakt im Kongregationssaal. Am 11. Dezember endet das Jubiläumsjahr mit dem öffentlichen Konzert der Stimmen der Berge und den Domspatzenmädchen in der Georgskirche. Karten sind im Pfarrbüro erhältlich. Koller dankte den Festausschussmitgliedern und allen Amtsträgern für ihre Mitarbeit.
Als nächste Veranstaltungen stehen Konventgottesdienste im Dezember und Januar in Kümmersbruck und jeden ersten Sonntag im Monat um 10.30 Uhr regulär in der Stadtpfarrkirche St. Georg in Amberg an. Zur Erstellung des neuen Jahresheftes wird wieder das Redaktionsteam mit Michael Koller Junior, Oliver Weiß, Stefan Ströhl und Timo Doleschal aktiv. So findet 2027 am 14. Februar der Religiöse Bildungstag für Männer im Pfarrzentrum St. Georg in Amberg statt, Beginn 9.00 Uhr, Ende gegen Mittag mit Gottesdienst in der Georgskirche. Am 7. März folgt das 401. Hauptfest der Kongregation mit Neuaufnahme von Sodalen. Interessierte können sich im Pfarramt St. Georg, Telefon 09621 49350 oder bei Präfekt Michael Koller Telefon 09621 15808 anmelden. Die zentrale Maiandacht in der Mariahilfbergkirche ist am 11. Mai um 19 Uhr.
Für die anstehende Neuwahl des Präfekten zum Hauptfest am 7. März 2027 stellt sich der amtierende Präfekt Michael Koller erneut für eine weitere Amtszeit zur Verfügung und wurde vom Marianischen Rat einstimmig als Kandidat bestellt. Der Präfekt wird gemäß Satzung schriftlich und geheim von den Sodalen auf vier Jahre gewählt. Die Stimmzettel werden samt einem Rückantwortkuvert dem Jahresheft 2027 beigelegt und an alle Sodalen versandt. In den Wahlausschuss wurden Ewald Gebhard, Erhard Hirmer und Gerhard Meier und Christoph Halmich (als Ersatzmann) einstimmig gewählt. Zentralpräses Brunner rief die Obmänner auf, vor Ort in den Pfarreien Neusodalen zu werben. Es gilt die traditionsreiche Geschichte der Kongregation auch nach dem gefeierten 400-jährigen Jubiläum fortzusetzen.