Katholische Pfarrei
St. Georg
Verstärkung im Pfarrteam von St. Georg Amberg

Angehender Priester Christoph Diehl; Stadtpfarrer Markus Brunner und Kaplan Klaus Schülein vor dem Hochaltar in St. Georg Amberg (v. links)
Anfang September hat das Pfarrteam von St. Georg Amberg deutliche Verstärkung bekommen: Mit Kaplan Klaus Schülein und dem angehenden Diakon Christoph Diehl hat Stadtpfarrer Markus Brunner jetzt zwei engagierte Seelsorger an seiner Seite, die ihn bei der Arbeit unterstützen werden. Kaplan Schülein wurde 1994 in Bad Reichenhall geboren. Er wuchs in Inzell, Mühldorf am Inn und in seiner Heimatpfarrei St. Nikolaus in Übersee am Chiemsee auf. Nach dem Abitur im Jahr 2015 und einigen erfahrungsreichen pastoralen Zwischenstationen machte er seinen Abschluss zum Magister Theologiae 2022 und trat ins Priesterseminar Regensburg ein. Sein Ganzjahrespraktikum absolvierte er dort in der Pfarrei Heiliger Geist. Im September 2025 begann sein Pastoralkurs in der Pfarreiengemeinschaft Wald und Zell im Landkreis Cham, wo er dann am 6. Dezember die Diakonenweihe empfing. Am 27. Juni 2026 wurde er in Regensburg durch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zum Priester geweiht. Am 1. September trat er nun in Amberg seine erste Kaplanstelle an. Christoph Diehl ist 37 Jahre alt und studierte Theologie im Rahmen der dualen Priesterausbildung (d. h. Wechsel von Theologiestudium und Einsatz in einer Pfarrei). Geboren und aufgewachsen ist er in Weiden. Wie Kaplan Schülein war er viele Jahre Ministrant und engagierte sich in der Jugendarbeit seiner Heimatpfarrei St. Elisabeth in Weiden. Nach der Schule absolvierte er eine Ausbildung im Rettungsdienst und übte diesen Beruf 12 Jahre lang in Weiden und Regensburg aus. Auch studierte er neben seiner Berufstätigkeit Medizinpädagogik und Schulmanagement. Im September 2026 wurde er in den Pastoralkurs aufgenommen, in dessen Verlauf die Diakonenweihe eingebettet ist und am Ende die Priesterweihe im Juni 2027 steht. Sowohl Kaplan Klaus Schülein als auch der angehende Diakon Christoph Diehl freuen sich auf gemeinsame Gottesdienste, viele Gespräche und zahlreiche andere Unternehmungen in der Pfarreiengemeinschaft St. Georg-Amberg und St. Barbara-Luitpoldhöhe.
Foto: Sabine Weiß - Bericht: Stephan Weiß
Silbrig-strahlend und virtuos: Orgelkonzert mit Stefan Schmidt

Prof. Stefan Schmidt spielte ein begeisterndes Konzert auf der Klais-Orgel in St. Georg, mit Werken, die um J. S. Bach kreisten. (Bild: Peter Ringeisen)
Das fünfte Konzert zur Vorstellung der neuen Klais-Orgel in der Pfarrkirche St. Georg in Amberg wurde von Domorganist Professor Stefan Schmidt gespielt. Schmidt ist ein international gefragter Interpret und Improvisator, der seit 2005 als Organist am Würzburger Dom wirkt. Aktuell vertritt er außerdem die Professur für künstlerisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik in Würzburg. Schon das Motto des Konzerts zeigte, wie gut durchdacht das Programm war: „J. S. Bach und seine Zukunft: Inspiration, Modifikation, Transkription, Improvisation, Interpretation“.
Von Bachs Namen inspiriert - den vier Buchstaben, die zugleich Tonnamen darstellen - begann das Konzert mit „Hommage à J. S. Bach“ von Zsolt Gárdonyi. Neben der Tonfolge B - A - C - H verwendete der Komponist Motive aus Bach-Werken, die er in freier Tonalität meditativ gestaltete. Auch Robert Schumann bezog sich auf den Namen Bachs, um eine klassische Fuge in ein romantisches Klanggewand zu kleiden. Modifiziert und transkribiert waren weitere Werke, so das von Max Reger umgeschriebene „Präludium und Fuge b-Moll“ aus dem „Wohltemperierten Clavier I“; in Regers romantischen Klangfarben tönte es wie neu. Interessante Blicke auf Bach aus französischer Sicht zeigten die „Sicilienne“, bearbeitet von Louis Vierne, und der „Marsch der Nachtwächter“ von Charles-Marie Widor. Dieser Marsch benutzt als Basis das Choralvorspiel „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von J. S. Bach und erweitert mit einem Augenzwinkern den Choral ins Orchestrale.
Das unbeschwert jubelnde „Praeludium und Fuge G-Dur“ und das sehr anspruchsvolle Werk „Toccata, Adagio und Fuge in C-Dur“ von J. S. Bach bildeten Höhepunkte in der Programmfolge. Schmidts Interpretation legte Wert auf Klarheit in der Stimmführung und konzentrierte Intensität. Bemerkenswert war die freie Gestaltung von einstimmigen Passagen, wie etwa beim virtuosen Pedalsolo. Diese Werke waren in silbrig-strahlendem Barockklang registriert, mit dem die Klais-Orgel den Kirchenraum füllte.
Bei seiner Improvisation wählte Schmidt Motive aus der berühmten „Toccata und Fuge in d-Moll“ und führte das Konzert zu einem klangmächtigen Abschluss, bei dem alle feinsinnigen Gestaltungsmöglichkeiten der Orgel ausgeschöpft wurden. Das rund einstündige Konzert wurde von den zahlreichen Zuhörern in St. Georg mit lang anhaltendem Applaus bedacht.
St. Georg Amberg verabschiedet Kaplan Johannes Spindler
Die Pfarrei St. Georg in Amberg verabschiedet am Sonntag, 26. Juli, Kaplan Johannes Spindler mit einem festlichen Gottesdienst. Emotionale Momente und musikalische Highlights prägen die Zeremonie, bevor der gemütliche Ausklang im Pfarrgarten folgt.

Er wird im September seine neue Pfarrstelle in Siegenburg–Niederumelsdorf–Train antreten. Kaplan Spindler war drei Jahre in St.-Georg tätig. Für die musikalische Gestaltung der Festmesse sorgte der Kirchenchor unter der Leitung von Dieter Müller mit der Messe in C-Dur von Anton Diabelli für Solo, Chor, Trompeten, Pauken, Streicher und Orgel.
Johannes Spindler spannte in seiner Predigt den Bogen über das feine Lied „Marmeladenglasmoment“ von Lukas Haunerland zu dem Lied „Momentensammler“ des bayerischen Musikers Werner Schmidbauer bis hin zu ausgesuchten, besonderen Bibelstellen. So bat Salomo Gott um ein hörendes Herz, damit er sein Volk regieren und das Gute vom Bösen unterscheiden kann. Die Menschen sammeln im Laufe des Lebens viele Marmeladenglasmomente, die für sie wichtig sind und die sie in ihrer Entwicklung und ihrer Persönlichkeit prägen.
Pfarrgemeinderatssprecher Michael Suttner überreichte Kaplan Spindler zum Ende des Gottesdienstes ein gemeinsames Geschenk im Namen aller Gremien und Verbände und bedankte sich für sein Wirken in der Pfarrei. Von den Ministranten erhielt er, angelehnt an seine Predigt „Marmeladenglasmomente“, eine Fotocollage, die ihn an den „Momentensammler“ erinnern soll. Stadtpfarrer Markus Brunner schenkte ihm zur Erinnerung eine Nachbildung des Altarbildes von St.-Barbara/Luitpoldhöhe, auf der die Heiligen der Pfarrei abgebildet sind.
Nach der Festmesse und den Gruppenaufnahmen ging es weiter mit dem weltlichen Teil im schattigen Pfarrgarten der Georgskirche. Bei Speis und Trank sowie vielen persönlichen Gesprächen mit Kaplan Spindler fand die Verabschiedung einen gemütlichen Ausklang. Pfarrer Brunner wünschte ihm vor allem Gottes Segen und alles Gute für sein Wirken als Pfarrer in seiner neuen Gemeinde. Johannes Spindler bleibt St.-Georg noch bis Mitte August als Urlaubsvertretung erhalten.
Bericht und Foto: Stephan Weiß
Orgelführungen in der Pfarrei St. Georg Amberg
Neben den großen Orgelkonzerten und Orgelvespern mit der neuen Klaisorgel stießen in St. Georg Amberg auch die bisherigen Orgelführungen auf sehr erfreuliches Interesse. Die nächste Veranstaltung dieser Art findet am Sonntag, den 5. Juli, auf der 2. Empore der Stadtpfarrkirche statt. Nach der 10.30-Uhr-Messe wird Organist Sebastian Brandl interessierten Zuhörern Wissenswertes über die neue Klaisorgel erläutern und in die Technik und Spielweise der Königin der Instrumente einführen.
Ministranten von St. Georg entzünden Johannisfeuer

Das Johannisfeuer der Ministranten von St. Georg Amberg
Das Hochfest der Geburt des heiligen Johannes, der 24. Juni, steht im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt im Jahr, ab dem die Tage wieder kürzer und die Nächte länger werden. Seit alters her ist es Brauch, diese Sommersonnwende durch das Johannisfeuer hervorzuheben. Wie auch in den vorigen Jahren gedachten die Ministranten von St. Georg Amberg bereits am Freitag, 19. Juni, mit dem Entzünden des traditionellen Johannisfeuers des Namenstags des heiligen Johannes des Täufers. So fanden sich auch am vergangenen Wochenende wieder zahlreiche Pfarrangehörige und Besucher auf der Wiese hinter dem Sportplatz der Staatlichen Realschule in der Fuggerstraße zu einem gemütlichen Abend bei besten Wetterbedingungen ein. Die Leiterrunde der Ministranten mit ihren zahlreichen Helfern hatte die Feier wie immer gut organisiert. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz – es gab verschiedene Getränke und Bratwurstsemmeln.
.... ist hier vorbereitet
..und wird nach Einbruch der Dunkelheit gesegnet

.....und entfacht
Das Hochfest der Geburt des heiligen Johannes, der 24. Juni, steht im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt im Jahr, ab dem die Tage wieder kürzer und die Nächte länger werden. Seit alters her ist es Brauch, diese Sommersonnwende durch das Johannisfeuer hervorzuheben. Wie auch in den vorigen Jahren gedachten die Ministranten von St. Georg Amberg bereits am Freitag, 19. Juni, mit dem Entzünden des traditionellen Johannisfeuers des Namenstags des heiligen Johannes des Täufers. So fanden sich auch am vergangenen Wochenende wieder zahlreiche Pfarrangehörige und Besucher auf der Wiese hinter dem Sportplatz der Staatlichen Realschule in der Fuggerstraße zu einem gemütlichen Abend bei besten Wetterbedingungen ein. Die Leiterrunde der Ministranten mit ihren zahlreichen Helfern hatte die Feier wie immer gut organisiert. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz – es gab verschiedene Getränke und Bratwurstsemmeln.
Zum Einbruch der Dunkelheit wurde das Johannisfeuer durch Kaplan Johannes Spindler feierlich gesegnet. Die Kinder aus der Pfarrei sprachen vorher noch die Fürbitten und im Anschluss an den Segen durften sie das Johannisfeuer mit ihren Fackeln entzünden. Das eigens aufgebaute Schlechtwetterzelt wurde im Gegensatz zum Vorjahr als Regenschutz nicht benötigt. Für den „Fall der Fälle“ stand auch ein Löschfahrzeug der Amberger Feuerwehr bereit, das glücklicherweise nicht zum Einsatz kommen musste. Kaplan Spindler bedankte sich nicht nur bei der Leiterrunde der Ministranten von St. Georg für die Ausrichtung des Johannisfeuers, sondern auch bei den anwesenden Feuerwehrleuten für ihre Bereitschaft, bei Bedarf Hilfe zu leisten.
Bericht und Fotos: Stephan Weiß